Do, 19. Oktober 2017

Hohe Schulden

25.05.2010 16:24

Serien-Bankräuber wollte mit Beute Haus bauen

Trotz drückender Bankschulden hat er für seine Freundin und zwei Söhne ein Einfamilienhaus bauen wollen – und das mit geraubtem Geld: Jetzt bereut der mutmaßliche Serientäter (39) aus dem Innviertel in seiner Gefängniszelle die fünf Banküberfälle, deren Gesamtbeute bisher lediglich zum Einrichten einer Mietwohnung gereicht hat.

"Er hat mehr verdient als ich", wundert sich ein Linzer Ermittler über das finanzielle Debakel des Vertreters einer Innviertler Verpackungsfirma: "Er war weder ein Glücksspieler noch ein Rotlichtkunde und hat trotzdem immense Schulden."

Deshalb sind die Kriminalisten davon überzeugt, dass dieser bewaffnete mutmaßliche Serientäter seine Beutezüge mit dem Dienstwagen noch weiter fortgesetzt hätte, wäre nicht am Donnerstag in Lengau einem Gastwirte-Ehepaar seine Maskierung aufgefallen. Die Zeugen riefen die Polizei, noch ehe der Mann in die Bank stürmte und der Kassier Alarm schlug.

Zwölf Minuten später wurde der Verdächtige aus Anthering (Bundesland Salzburg) in Lochen gestoppt. Er gestand laut Polizei reumütig auch die Banküberfälle von Pfaffstätt und Bürmoos – und sein Motiv: "Ich wollte mit der Beute erst meine Schulden zahlen und dann meiner Familie ein Haus bauen."

Kronen Zeitung
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).