Mi, 18. Oktober 2017

40.000 Euro Schaden

12.02.2010 13:21

Polizei zieht 30-fachen Einbrecher aus dem Verkehr

Ein mindestens 30-facher mutmaßlicher Einbrecher ist der Polizei ins Netz gegangen. Der 48-jährige Österreicher soll seit September 2009 vor allem in Gasthäusern in Graz, Linz, Salzburg, Krems, St. Pölten, Wiener Neustadt und Theresienfeld (Bezirk Wiener Neustadt) eingebrochen haben. Dabei entwendete er vor allem Wechselgeld und Zigaretten, der Gesamtschaden liegt bei mindestens 40.000 Euro, informierte Sicherheitsdirektor Franz Prucher.

Der 48-Jährige, der nach einschlägigen Delikten bereits eine mehrjährige Haftstrafe verbüßt hatte, war von der Polizei ausgeforscht worden, nachdem er mit einer gestohlenen Bankomatkarte Geld abgehoben hatte. Er wurde am Dienstag in Graz festgenommen. Die Exekutive konnte dem Mann 30 Delikte nachweisen, weitere Einbrüche gestand der Verdächtige zwar, gab aber an, sich aufgrund der hohen Anzahl nicht mehr an alle erinnern zu können.

Kriminalität geht zurück
Allgemein gesehen sind die Straftaten in Niederösterreich in den vergangenen Wochen zurückgegangen. "Die Gesamtkriminalität ist Gott sei Dank rückläufig", freute sich Prucher. Vor allem die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser gehe "erheblich" zurück, man verzeichne Prozentsätze im zweistelligen Bereich. Dieser Trend sei schon seit September zu bemerken und habe sich im Jänner und Februar massiv verstärkt. Es sei aus heutiger Sicht sogar realistisch, dieses Jahr das Ziel von unter 2.000 Einbrüchen zu erreichen, zeigte sich der Sicherheitsdirektor optimistisch.

Schlechtes Wetter schreckt Einbrecher ab
Verantwortlich dafür ist laut Pucher, dass in den vergangenen Monaten viele Täter erwischt und Banden zerschlagen wurde. Dies habe auch präventive Wirkung für Kriminelle, meinte er. Auswirkungen dürften aber auch die Sicherheitsstrategien der Exekutive für die "Hotspots" und nicht zuletzt die Wetterlage haben: Wenn das Wetter schlecht sei, würden die Täter entweder zu Hause bleiben oder deutliche Spuren im Schnee hinterlassen, aufgrund der sie dann überführt werden können, erklärte Landespolizeikommandant Arthur Reis.

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