So, 22. April 2018

Höchstwerte erzielt:

04.03.2018 08:13

Bei Kältewelle heizten wir um 40 Prozent mehr ein

Bis zur Minus-20-Grad-Marke fiel das Quecksilber während der nun abklingenden polaren Kältewelle. In den kalten Tagen haben die Oberösterreicher ihre Bleiben ordentlich eingeheizt, und zwar um bis zu 40 Prozent mehr als während einer „normalen“ Februarwoche.

Ein Allzeithoch beim Fernwärmeverbrauch verzeichnete die Linz AG am Mittwoch in der Früh: Bei einer Außentemperatur von - 12 Grad wurde eine Wärmeleistung von 502 Megawattstunden erzeugt, am Donnerstag lag die Leistungsspitze immer noch bei 494 MWh. Insgesamt war der Fernwärmebedarf in der Landeshauptstadt drei Tage lang um 40 Prozent erhöht.

Die Heizkosten werden nicht explodieren
Ähnliches berichtet die Energie AG, die einen Anstieg von 30 Prozent gegenüber einer durchschnittlichen Februarwoche verzeichnete. Es wurden etwa am vergangenen Dienstag 10,8 Gigawattstunden statt der üblichen 8,3 Gigawattstunden erzeugt.

Dass nun die Heizkosten jetzt wegen des frostigen Winter-Finales noch in die Höhe schnellen, braucht aber niemand zu befürchten. Denn obwohl der Februar rund vier Prozent kälter war als der Vergleichsmonat im Vorjahr, sollte sich laut Energie AG jeder ihrer Kunden-Haushalte sogar etwa 100 Euro gegenüber der letzten Heizperiode 2016/2017 sparen können. Die Linz AG erwartet ebenfalls einen Rückgang von 8 Prozent beim Fernwärmebedarf.

Milder Jänner sogt für ausgeglichene Bilanz
Bedanken dürfen sich die Oberösterreicher beim extrem milden Jänner, der um 17 Prozent wärmer war als jener von 2017, der mit lang andauernden, extrem niedrigen Temperaturen aufwartete. Diese großen Schwankungen lassen den heurigen Winter im Mittel milder ausfallen, was ein Ersparnis beim Heizen gegenüber dem Vorjahr bringt.

Trotz der Verbrauchsspitzen war die volle Versorgung mit Erdgas oder Fernwärme übrigens zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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