Mi, 17. Jänner 2018

„Konjunkturlok“

11.01.2018 06:00

Heimischer Tourismus bricht alle Rekorde!

Die „fetten Jahre“ für den heimischen Tourismus sind noch nicht vorbei: 2017 gab es mit über 143 Millionen Nächtigungen erneut einen Rekord. Die gute Stimmung unter Wirten und Hoteliers sorgte dafür, dass noch nie so viel investiert wurde. Die Zahl der Beschäftigten lag zuletzt um 2500 höher als im Vorjahr. Die geplante Steuersenkung erhöht die Ertragskraft.

In der Tat spielt der Tourismus mit seinen Zuwächsen seit Jahren die „Konjunkturlok“: 2007 lagen wir noch bei 120, jetzt sind es 143 Millionen Übernachtungen. Ein Viertel davon sind Inländer, mit 37 Prozent stellen die Deutschen den größten Anteil. Laut WKO-Obfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher läuft auch der heurige Winter sehr gut. „Wir sind aber im Februar noch nicht ausgebucht, weil immer kurzfristiger entschieden wird.“

Gute Stimmung sorgt für Rekordinvestitionen
Über eine Milliarde Euro (plus 60 Prozent zum Vorjahr) steckten 1328 Betriebe mit Förderungen der Tourismusbank (ÖHT) in Qualitätsverbesserungen etc. „Die Branche boomt, wir wissen gar nicht mehr, wie wir die vielen Anträge bewältigen“, so ÖHT-Chef Wolfgang Kleemann.

Boom schafft 2500 neue Jobs
Auch die Zahl der Beschäftigten stieg im Monatsschnitt um 2500 auf einen neuen Rekord von über 210.000. Die lange geforderte Senkung der Mehrwertsteuer auf Übernachtungen (von 13 auf zehn Prozent) wird die Betriebe finanziell etwas entlasten (Stichwort Registrierkasse oder längere Abschreibungsdauer).

MS, Kronen Zeitung

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