Di, 24. April 2018

Böses Erwachen

25.05.2009 09:43

1.650 Euro für zwei Hasenfelldecken bezahlt

Ein böses Erwachen hat es für einen Pensionisten aus dem Südburgenland gesetzt. An der Haustüre unterschrieb der Mann einen Vertrag über den Kauf von teuren Hasenfelldecken. 200 Euro drückte er dem Vertreter aus der Steiermark gleich in die Hand, 1.450 sollte er nach Erhalt der Ware bezahlen.

"Das sind ja umgerechnet 22.700 Schilling", jammert der betagte Mann. Erst nachdem der Unternehmer wieder weg war, war dem Konsumenten die Tragweite seines Kaufes bewusst geworden. Sofort versuchte er vom Vertrag zurückzutreten, jedoch ohne Erfolg. "Sie nehmen statt zwei Decken nur eine", war das "Kulanzangebot" des Vertreters.

Erst vor wenigen Wochen war der Steirer unangenehm aufgefallen, als er einer Pensionistin Gesundheitspflaster um 349 Euro aufgeschwatzt hatte. Auch damals schritt die Arbeiterkammer ein und hatte Erfolg. "Wir haben in dem jüngsten Fall den Unternehmer aufgefordert, den Kaufrücktritt zu akzeptieren und auch die Anzahlung zu retournieren", so Eva Schreiber von der Arbeiterkammer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden