Fr, 24. November 2017

Mit 146 „Sachen“

18.06.2008 10:25

Gumball-Teilnehmer auf A2 angehalten

Eine Zivilstreife der Polizei Villach hat am Montagabend auf der Südautobahn (A2) bei Velden drei Slowaken in einer 100er-Beschränkung mit 146 Sachen gestoppt. Sie nahmen am Gumball-Race, einem illegalen Autorennen, teil und waren auf dem Weg von Prag nach Italien, als sie von den Beamten gestoppt wurden. Bereits am Samstag jagte die Kärntner Polizei "solche Rennfahrer".

Edel, teuer und vor allem rasant sind die Wagen, mit denen die Slowaken beim Rennen an den Start gegangen waren: ein Aston Martin Vintage, ein BMW 335i und ein Porsche 911 Carrera.

Doch auf der Rückfahrt donnerten sie im Konvoi zwischen Wernberg und Velden mit 146 Sachen durch die mit 100 beschränkte Zone - mit mehr als 600 Pferdestärken. Dort wurden die Amateur-Piloten mit dem Bleifuß von einer Zivilstreife der Autobahnpolizei Villach angehalten.

Die drei Männer mussten der Bezirkshauptmannschaft eine Sicherheitsleistung hinterlegen und wurden angezeigt. Bereits am Samstag jagte die Polizei auf der Südautobahn Raser, die beim gleichen Rennen glänzen wollten.

Illegales Autorennen
Das Gumball-Race ist ein seit 1999 jährlich stattfindendes, illegales Autorennen auf öffentlichen Straßen. Es führt 4.800 Kilometer quer durch verschiedene Länder. Die Strafgelder, die die Teilnehmer zahlen müssen, wenn sie von der Polizei erwischt werden, sind ehrenvoll und sichern ihnen einen Platz ganz oben auf der inoffiziellen Gewinnerliste.

von Christina Kogler
Symbolbild

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