Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Pfannen Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Heutzutage werden Pfannen in unterschiedlichen Materialien, Größen und Formen verkauft.
  • Nicht jede Pfanne eignet sich für jedes Gericht.
  • Mit der richtigen Pflege einer qualitativ hochwertigen Pfanne haben Sie jahrzehntelang Freude an ihr.

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Je nach Gericht werden unterschiedliche Pfannen empfohlen. Andere Experten dagegen sagen, dass zwei sehr gute Pfannen für den Küchenalltag ausreichen. In unserer Pfannen-Kaufberatung 2021 auf Krone.at erfahren Sie, welche Pfanne für welche Vorhaben genutzt werden kann.

Weiterhin finden Sie hier einen Überblick von seriösen Herstellern und Tipps und Tricks rund um das Thema Pfanne.

1. Was ist die Geschichte der Pfanne?

Die ersten Vorläufer unserer heutigen Pfannen sind aus der Jungsteinzeit bekannt. In Vertiefungen im Stein wurden damals Speisen zubereitet. Später wurde Kochgeschirr aus Keramik und Ton hergestellt, doch der Mensch erkannte bald, dass Pfannen aus Erzlegierungen – vor allem Pfannen aus Gusseisen – fähig waren, deutlich mehr Wärme aufzunehmen.

Doch erst aus dem Lateinischen „patina“, über das Griechische „patáne“ und schließlich ins Althochdeutsche „p(h)anna“ hat es die Pfanne zu ihrem Namen geschafft.

2. Woraus besteht eine Pfanne?

Inzwischen werden Pfannen aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Die meisten Modelle halten nicht nur hohe Temperaturen aus, sondern sind auch robust.

2.1. Edelstahlpfanne – ein Muss für Fleischfans

Auch die Pfanne trägt zur Gesundheit bei

Wichtig sind hochwertige und gesundheitlich unbedenkliche Materialien – schließlich kommt die Pfanne tagtäglich mit Lebensmitteln in Berührung. Deshalb sollten Sie auf krebserregende Stoffe bei der Materialzusammensetzung achten.

Edelstahlpfannen vertragen Temperaturen über 250 Grad, ohne dabei ihre Form zu verlieren. Deshalb sind sie wie gemacht für das Zubereiten von Fleischgerichten, da sich Poren dank starker Hitze sofort verschließen und das Fleisch besonders saftig bleibt. Das Material ist nicht nur kratzfest, sondern auch säurebeständig.

Zu erwerben gibt es diese Art von Pfanne beschichtet mit Keramik oder in blankem Edelstahl. Einige Modelle in blankem Edelstahl haben Rillen oder einen Waffelboden, der für einen Grilleffekt sorgt.

Achten Sie darauf, ob die Pfanne aus Edelstahl ist oder ob Edelstahl nur eine Schicht der Pfanne darstellt. Pfannen, die nur beschichtet sind, besitzen oft einen Aluminiumkern oder eingearbeitete Kupferschichten.

Zu erwähnen ist außerdem, dass Standardstahl mit Chrom und Nickel legiert wird, um mögliche Rostbildung zu verhindern. Deshalb sind Edelstahlpfannen für Menschen mit einer Nickelallergie nicht unbedingt geeignet.

2.2. Eine gute Eisenpfanne muss nicht teuer sein

In Eisenpfannen lassen sich Fleisch oder Bratkartoffeln durch scharfes Anbraten zubereiten. Auch für langsames Schmoren sind sie bestens geeignet. Da Eisen ein Wärmespeicher ist, bleibt die Pfanne noch längere Zeit warm. Kann die Pfanne auch im Backofen genutzt werden, dann erhalten Sie ein Multifunktionsgerät, mit welchem auch Überbräunen und Backen möglich ist.

Eine gute Eisenpfanne muss keinen namhaften Hersteller besitzen und kann auch günstig bei Lidl erworben werden. Achten Sie bei der Neuanschaffung auf einen glatten Boden der Unterseite. Eine Pfanne, die nicht plan ist, liegt nicht richtig auf dem Herd auf, sodass Speisen nur einseitig garen und anbrennen. Bei einem Gasherd ist das dagegen weniger relevant.

2.3. Pfanne aus Carbonstahl – eine Alternative zur reinen Eisenpfanne

Carbonstahlpfannen werden auch als Kohlenstoffstahlpfannen bezeichnet. Der Carbonstahl besteht aus Eisen und je nach Verarbeitung zwischen 0,5 und 1,4 Prozent Kohlenstoff. Somit handelt es sich bei Carbonstahl um einen unlegierten oder nur niedrig legierten Stahl. Das heißt, dass Carbonstahlpfannen genau so wie gängige Eisenpfannen nicht rostfrei sind. Es ist wichtig, diese Pfannen gut abzutrocknen und an einem trockenen Ort aufzubewahren.

2.4. Pfanne aus Gusseisen – die Langlebige

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Eine oder mehrere Pfannen gehören in den meisten Küchen zur Grundausstattung.

Strenggenommen gehört die Gusseisenpfanne zur Kategorie Eisenpfanne. Doch während eine Eisenpfanne geschmiedet wird, wird eine Gusseisenpfanne in eine Form gegossen. Sie ist deutlich dicker und speichert deshalb länger Wärme. So gelingt in kaum einer anderen Pfanne das Eindicken einer Sauce so gut.

Die Pfannen sind laut Tests ebenfalls robust und aufgrund des dickeren Bodens angenehm schwer. Hier gibt es selten Probleme beim Thema „plan“, denn ein dicker Pfannenboden verzieht sich seltener. Die Art von Pfannen gibt es ebenfalls mit Grilleffekt dank Rillen oder anderen Bodenformen. Gusseisenpfannen sind ideale Schmorpfannen.

Die besondere Pflege, damit die Patina hält und die Handlichkeit aufgrund der Schwere sind nicht für jeden geeignet. Eine gängige Gusseisenpfanne erreicht beim Gewicht 2.000 bis 4.000 Gramm. Echte Profis schwören auf Gusseisen und bezeichnen diese als beste Pfannen auf dem Markt.

2.5. Aluminiumpfanne – das Leichtgewicht unter den Pfannen

Aufgrund ihres geringen Gewichts ist die Aluminiumpfanne die perfekte Pfanne fürs Camping. Auch können solche Pfannen günstig erworben werden. Sie werden nicht nur schnell heiß, sondern genauso schnell wieder kalt. Allerdings ist dieser Typ von Pfanne für Ceranfeld oder Elektroherd zu leicht.

Über Aluminium wird oft diskutiert, da Verdacht besteht, dass es Krankheiten auslöst. Deshalb kann an dieser Stelle nur eine Aluminiumpfanne mit Beschichtung empfohlen werden. Achten Sie auf eine hohe Temperaturbeständigkeit sowie achtsame Behandlung der Pfanne. Kratzer oder andere Beschädigungen sollten unbedingt vermieden werden, um Absonderung von Schadstoffen zu vermeiden.

2.6. Glaspfanne – die Extravagante

Eine Seltenheit stellt die Glaspfanne dar. Sie kann für unerfahrene Köche nicht empfohlen werden. Scharfes Anbraten ist kein Problem, genauso wenig wie Dünsten von Gemüse. Eierkuchen dagegen gelingen selten. Zwar ist das Material absolut unbedenklich, allerdings ist die Pfanne zerbrechlich. Somit ist beim Kochen Vorsicht geboten.

3. Welche verschiedenen Arten von Pfannen gibt es?

Zusätzlich zu den gängigen Bratpfannen gibt es Modelle, die sich auf besondere Gerichte spezialisiert haben, etwa Crêpes oder Wokgerichte. Auf Krone.at finden Sie einen Überblick:

Pfannen-Typ Eigenschaften
Steak- bzw. Grillpfanne
  • viereckige Grillpfanne mit geriffeltem Boden
  • in den Rillen können sich Flüssigkeit und Fett ansammeln, sodass die Scheiben von eigenem Saft umgeben sind und innen saftig bleiben
Schmorpfanne
  • hoher, essenzieller Rand, dank welchem nichts überkocht
  • nach dem Anbraten wird dem Schmorbraten Flüssigkeit hinzugegossen, sodass das Gericht langsam fertig gart
  • oft kann eine Pfanne mit Deckel erworben werden, um das energiesparende und konstante Garen zu ermöglichen
Fischpfanne
  • meist ovale oder längliche Form, damit der Fisch am Stück gebraten werden kann
  • Beschichtung sorgt dafür, dass am Boden nichts kleben bleibt
  • Fischpfanne kann auch für Eiergerichte oder paniertes Essen verwendet werden
Crepespfanne
  • bei der Crepespfanne handelt es sich um eine sehr dünne Pfanne mit einem großen Durchmesser
  • sehr flacher Rand, sodass Eiergerichte leicht auf den Teller gleiten
Wok
  • in Woks wird Hitze gut und gleichmäßig verteilt
  • ideal für empfindliches Gargut
Servierpfanne
  • flache Pfanne mit einem meist flachen Rand, der nach außen gezogen ist
  • viele Modelle sind sowohl auf dem Herd als auch im Backofen nutzbar, meist haben solche Pfannen einen abnehmbaren Griff
  • andere haben zwei Griffe, sodass die Pfanne auf den Tisch gestellt und das Essen aus der Pfanne serviert werden kann, während es warm bleibt
  • Servierpfanne kann als Pfanne und gleichzeitig als Serviergeschirr verwendet werden

4. Pfannen in Tests: Was sind die wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Pfanne?

Bevor Sie in Österreich Pfannen kaufen, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Für welche Herdart soll die Pfanne verwendet werden?
  • Welche Größe benötigen Sie?
  • Welche Gerichte sollen in dieser Pfanne zubereitet werden?
  • Welche Eigenschaften muss die Pfanne mitbringen?
  • Haben Sie einen speziellen Materialwunsch?

4.1. Die Herdkompatibilität ist das A und O

Herstellerangaben können helfen, sicherzugehen, ob die Pfanne für Induktion, Elektro oder Gas geeignet ist. Pfannen für Induktion brauchen beispielsweise einen ferromagnetischen Boden.

Das Zusammenspiel zwischen Bratpfanne und Herd hat Einfluss auf den Energieverbrauch. Passt die Pfanne nicht zum Herd, wird nicht nur unnötig Zeit bei der Zubereitung vergeudet, sondern auch Strom und somit Umweltressourcen, aber auch Geld.

4.2. Die Größe der Pfanne bestimmt nicht nur die zubereitete Essensmenge

viele verschiedene pfannen

Pfannen gibt es in unterschiedlichen Größen, Materialien und Formen.

Weiterhin spielt die Pfannengröße eine Rolle. So können zu kleine Pfannen ein Problem bei einem Gasherd darstellen, wenn die Flammen seitlich hochschlagen. Doch auch bei einem Ceran- oder Elektrofeld werden Pfannenrand oder Stiel heiß, was zu Verbrennungen führen kann. Bei einem Induktionsherd mit Flächeninduktion spielt eine zu kleine Pfanne kaum eine Rolle. Bei einem Induktionsherd mit einzelnen Kochfeldern dagegen sollte die Pfanne genau auf die Spule gestellt werden.

Ist die Pfanne zu groß für das Kochfeld, dann wird nur ihre Mitte erwärmt und das Essen am Rand bekommt deutlich weniger Hitze ab. Das führt dazu, dass das Gargut in der Mitte heiß wird oder verbrennt, während es an den Seiten lauwarm oder kalt bleibt.

Kleinere Pfannenmodelle haben einen Durchmesser von bis zu 20 cm. Etwas größere Pfannenarten sind zwischen 21 und 24 cm groß. Die gängigsten Modelle haben einen Durchmesser von 24 bis 28 cm. Doch auch sehr große Pfannen bis zu 40 cm können erworben werden.

4.3. Was hat es mit der Beschichtung und der Hitzebeständigkeit auf sich?

Edelstahl- oder Aluminiumpfannen haben meist eine Antihaftbeschichtung. Ohne diese müsste deutlich mehr Fett verwendet werden oder das Essen würde häufiger anbrennen. Diese sogenannte Antihaftversiegelung besteht in der Regel aus Teflon oder Keramik.

Achtung: Teflon ist eine Beschichtung, die lange Zeit auf Basis des Kunststoffes PTFE hergestellt wurde. Während dieser Stoff in den USA schon länger nicht mehr vertrieben wird, hat die EU PTFE erst 2019 verboten. Das liegt daran, dass er Temperaturen bis zu 230 Grad zwar aushält, bei höheren Temperaturen löst er sich aber auf, was nachweislich gesundheitsschädlich ist. Achten Sie deshalb auf das Pfannenmaterial: Keramikbeschichtungen vertragen Temperaturen bis zu 400 Grad.

Es gibt außerdem weitere weniger gängige Versiegelungen, etwa aus Emaille oder Silargan. Bei der letzten handelt es sich um eine glasartige Beschichtung. Manche Steakpfannen haben eine Beschichtung aus Steinpartikeln, welche besonders kratzfest ist.

4.4. Die Randhöhe kann entscheidend sein

Ob Sie sich für eine Pfanne mit hohem oder mit niedrigem Rand entscheiden, hängt von Ihren Gewohnheiten, aber auch von Ihren Lieblingsspeisen ab.

Ist ein hoher Rand die bessere Wahl?

    Vorteile
  • für Gerichte mit viel Flüssigkeit unerlässlich
  • auch für Saucen ist eine Pfanne mit hochgezogenem Rand notwendig
  • der hohe Rand kann zusätzlich als Spritzschutz dienen
  • eignet sich, um größere Mengen zuzubereiten
  • beim Umrühren fällt nichts über den Rand oder läuft über
    Nachteile
  • niedriger Rand ist für Gerichte, die aus der Pfanne auf den Teller gleiten sollen, deutlich praktischer
  • beim Wenden von Speisen wie Pfannkuchen macht sich eine Pfanne mit niedrigem Rand besser

Wenn Sie sich weder für den hohen noch den niedrigen Rand begeistern können, dann sehen Sie sich Pfannen mit mittelhohen Rändern an. Es gibt viele Zwischenstufen auf dem Markt.

4.5. Stiel oder Griff, Kunststoff oder Holz?

Die meisten Pfannenstiele bestehen aus Kunststoff. Bei Woks oder anderen Eisenpfannen ist der Stiel oft aus Holz, damit sich der Koch nicht verbrennt. Die edel und rustikal aussehenden Holzelemente dürfen allerdings nicht in die Spülmaschine.

Viele Pfannen haben anstatt eines Stiels zwei Griffe. Mit diesen lässt sich die Pfanne besonders gut tragen oder in den Backofen stellen. Es gibt Pfannentypen mit einem Klappstiel, die ebenfalls Platz im Backofen finden. Ist die Pfanne für den Backofen geeignet, sollten auch die Griffe entweder backofenfest sein oder die Pfanne sollte einen abnehmbaren Griff haben. Hohe Temperaturen halten Griffe aus dem gleichen Pfannenmaterial aus.

4.6. Zubehör und Extras für Pfannen

Einige Pfannen bieten eine Hitzeanzeige am Pfannenstiel. Sobald die gewünschte Brattemperatur erreicht wird, verfärbt sich die Anzeige.

Bratpfannen-Tests zeigten, dass eine Pfanne mit Deckel sehr hilfreich sein kann – vor allem für Köche, die die Pfanne zum Schmoren oder Dünsten verwenden. Glasdeckel bieten außerdem den Vorteil, das Bratgut im Auge behalten zu können. Einige Modelle besitzen einen regulierbaren Dampfabzug.

Zusätzlich können Sie sich die Frage stellen, ob Sie Ihre Pfanne als Einzelmodell erwerben wollen oder im Set mit weiterem Kochgeschirr. Solche Sets sind deutlich günstiger und in der Küche machen sie einen besseren Eindruck als unterschiedliche Einzelmodelle.

5. Welche sind die beliebtesten Hersteller von Bratpfannen in Österreich?

frau spuelt pfanne ab

Gehen Sie sorgfältig mit Ihrer Pfanne um, damit diese Ihnen viele Jahre erhalten bleibt.

Wer nach einer Pfanne sucht, die einige Jahre halten soll, gut in der Hand liegt und den Erwartungen beim Kochen entspricht, der greift am besten zu Herstellern, die sich bereits einen Namen durch überzeugende Qualität machen konnten. Die meisten beliebten Marken finden Sie sowohl im Fachhandel als auch online. Dazu gehören folgende:

  • WMF
  • Klamer
  • Tefal
  • Ballarini
  • Zwilling
  • Burnhard
  • Le Creuset

6. Welches Urteil fällt Stiftung Warentest im Pfannen-Test?

Stiftung Warentest nahm 14 Pfannen genauer unter die Lupe. Im Test kamen Pfannen mit Antihaftschicht aus Kunststoff zum Einsatz, die 28 Zentimeter Durchmesser hatten. Beim Pfannen-Vergleich erhielten vier davon die Note „gut“. Zu den ersten beiden Pfannen-Testsiegern zählen Diamas Pro Instar von der Marke Gastro Sus sowie die Pfanne Adamant Comfort der Firma Fissler.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Bratpfanne

An dieser Stelle beantworten wir die häufigsten Fragen von Kunden. Hier auf Krone.at finden Sie interessante Informationen zum Thema Pfanne.

7.1. Wie pflege ich meine neue Pfanne richtig – hilft Backpulver wirklich?

Sowohl die Langlebigkeit als auch Braterfolge sind von der richtigen Pflege abhängig. Eine gängige Pfanne behandeln Sie wie folgt:

  • vor dem ersten Kochvorgang mit heißem Wasser ausspülen und gut abtrocknen, beschichtete Pfannen auskochen lassen
  • Pfanne leicht einfetten
  • Angebranntes vor dem Spülen mit mildem Spülmittel einweichen (Tipp: Wenn in der Pfanne etwas angebrannt ist, stellt vor allem bei hartnäckig angebrannten Resten in der Pfanne Backpulver ein echtes Wundermittel dar.)
  • in die Spülmaschine darf die Pfanne nur, wenn das vom Hersteller klar gekennzeichnet ist
  • scharfe oder spitze Gegenstände sind in der Pfanne tabu, empfehlenswert sind Holzlöffel
  • sollte ein Kratzer oder anderer Schaden entstanden sein, dann können Sie Ihre Pfanne professionell beschichten lassen
  • wenn möglich, Pfannen auf spezieller Stellage oder hängend aufbewahren

7.2. Wie heiß wird eine Pfanne?

Bei normaler Nutzung wird die Pfanne in der Regel zwischen 140 und 170 Grad heiß. Wenn Sie Speisen in der Pfanne frittieren, dann liegt die Temperatur bei etwa 180 Grad. Beim Braten kann die Pfanne eine Temperatur von 200 Grad erreichen. Während eines scharfen Anbratens oder während des Kochens in einem Wok kann es auch mal heißer werden.

7.3. Wie brenne ich eine Eisenpfanne richtig ein?

Durch das Einbrennen wird dank Öl und Hitze ein Film auf eine Eisenpfanne gebracht. Somit entsteht eine natürliche Pfannen-Antihaftbeschichtung, auch Patina genannt. Sollte diese beschädigt werden, kann sie durch erneutes Einbrennen repariert werden. Beim Einbrennen gehen Sie wie folgt vor:

  • sorgen Sie dafür, dass die Pfanne sauber ist, wischen Sie sie mit einem Tuch aus; hat die Pfanne noch keine Patina, können Sie sie einweichen und ausspülen
  • Pfanne gut abtrocknen, am besten die Pfanne bei 100 Grad einige Minuten vorheizen
  • Eisenpfanne mit Leinöl einreiben und auswischen
  • bei 250 Grad Ober- und Unterhitze eine Stunde lang Pfanne einbrennen
  • Ofen ausmachen und die Pfanne für weitere 30 bis 60 Minuten im geschlossenen Ofen auskühlen lassen
  • das Einreiben mit Öl und Einbrennen weitere drei- bis viermal wiederholen (auch an unterschiedlichen Tagen möglich)

7.4. Wie brate ich ein Steak in der Pfanne?

Für das perfekt gebratene Steak sollte das Fleisch Zimmertemperatur haben. Schneiden Sie zwei bis drei Zentimeter dicke Scheiben, und zwar quer zur Faser. Die Fleischstücke müssen unter fließendem Wasser abgewaschen und gut abgetrocknet werden. Anschließend erhitzt man etwas Butter oder Öl in der Pfanne.

Wichtig: Das Fleisch erst in die Pfanne legen, wenn das Fett bereits heiß ist. Nun die Steaks von jeder Seite zwei bis drei Minuten anbraten. Wenden Sie sie mit einem Bratenwender (Gabel oder andere spitze Gegenstände unbedingt vermeiden). Anschließend salzen und pfeffern.

Tipp: Bei einer Fleischdicke von drei Zentimetern wird das Fleisch zwei Minuten gebraten, um rare, drei bis vier Minuten, um medium und vier bis sechs Minuten, um well-done zu sein.

7.5. Pfanne richtig entsorgen – so machen Sie alles richtig

Die meisten Pfannen bestehen aus Materialien, die recycelbar sind, daher sollten Sie sie im gelben Sack oder in der Wertstofftonne entsorgen. Denken Sie daran, dass ein Glasdeckel hitzebeständig ist und nicht in den Glasmüll, sondern in den Restmüll gehört.