Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Standmixer Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Ein Standmixer besteht aus drei Teilen: Standfuß, Becher und Deckel.
  • Die Kaufentscheidung hängt nicht selten von Material, Leistung und zusätzlichen Funktionen ab.
  • Auch günstige Standmixer erfüllen die meisten Aufgaben zufriedenstellend. Jedoch braucht es manchmal ein Profigerät.

standmixer-test

Da es inzwischen viele Hersteller auf dem Markt gibt, welche die unterschiedlichsten Standmixer mit vielen Funktionen anbieten, tritt bei der Entscheidung zwischen den Geräten schnell Überforderung ein.

In unserer Standmixer-Kaufberatung 2021 auf Krone.at finden Sie alle wichtigen Informationen für eine Kaufentscheidung. Hier erhalten Sie nicht nur einen Überblick über die besten Hersteller, auch Tipps zur Pflege und Nutzung haben wir parat.

1. Standmixer: Was kann er?

Der fleißige Blender

In den USA wurde der Standmixer unter dem Namen Blender bekannt und hauptsächlich für Sodamixgetränke verwendet. 1935 wurde der Prototyp schließlich von dem Entwickler Fred Osius verbessert.

Ein Standmixer ist ein Küchenhelfer, der keine neue Erfindung mehr ist. Die Mixgeräte wurden bereits 1922 hergestellt. Den ersten Standmixer ließ sich Stephen Poplawski für das Nutzen in Restaurants patentieren.

Heute gibt es Standmixer sowohl für gefrorene Früchte als auch für Nüsse. Am häufigsten wird der Standmixer für Smoothies aus unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten verwendet. Doch auch für die Zubereitung von Saucen oder für Suppen eignen sich Standmixer hervorragend. Manche Köche nutzen ihn sogar für Babynahrung.

Weiterhin werden die meisten Standmixer für Nussmus und fast alle Standmixer für Cremes genutzt. Mit den gängigen Standmixern lassen sich auch Shakes und Cocktails ohne Probleme zaubern. Selbst Fleisch kann ein Standmixer pürieren. Diese Art von Küchenhelfer kann als Multifunktionsmixer bezeichnet werden und zaubert sämtliche cremige Leckereien auf Knopfdruck.

Viele nutzen ihren Standmixer für Crushed Ice. So werden die selbstkreierten Cocktails im Standmixer noch leckerer. Solche Standmixer sind für gefrorene Früchte ebenso gut geeignet.

2. Welche verschiedenen Arten von Standmixern gibt es?

Die gängigen Mixer bestehen aus drei Teilen. Das sind:

  • Basisstation, auch Standfuß genannt: Innen ist der leistungsstarke Motor untergebracht, außen befinden sich Display und Schalter
  • Mixbehälter: Am Fuß sind zwei, vier oder sechs herausnehmbare Messer angebracht, welche meist gegenläufig positioniert sind, sie rotieren durch eine Kupplung am Motor
  • Deckel: Besteht meist aus Kunststoff, unabhängig vom Material des Bechers

Die vielen Gerätetypen unterscheiden sich in der Leistung, dem Material, dem Fassungsvolumen und dem vorgesehenen Verwendungszweck.

2.1. Standmixerleistung: Show me what you’ve got

frau macht smoothie mit standmixer

Nutzen Sie einen Standmixer z. B., um Smoothies herzustellen.

Die Leistung wird in Watt und Umdrehungen pro Minute angegeben. Die meisten Standmixer haben 500 Watt auf dem Kasten. Es gibt auch Geräte, die etwas weniger Leistung bringen, doch die 500 Watt sollten erreicht werden. Besonders leistungsstarke Modelle glänzen mit 2.000 Watt. Das sind 32.000 Umdrehungen pro Minute.

Standmixer für die Gastronomie erreichen mehr als 37.000 Umdrehungen pro Minute. Mit solchen Zahlen lässt sich so einiges im Handumdrehen pürieren. Von der Leistung hängt das schnelle Rotieren der Messer ab. Je schneller sie sich drehen, desto kleinere Partikel sind nach dem Mixen zu finden. Doch auch die gängigen Mixer mit weniger Leistung schaffen meist die an sie gestellten Aufgaben.

Aktuelle Modelle haben außerdem verschiedene Mixstufen. Je nachdem, ob Sie weiches Obst pürieren wollen oder Nüsse, können Sie die unterschiedlichen Stufen wählen. Diese haben wahlweise niedrige oder hohe Drehzahlen und bestimmen damit den Zerkleinerungsgrad.

2.2. Das Material und die Verarbeitung

In erster Linie wird zwischen dem Material unterschieden, aus welchem der Mixbehälter besteht. Becher aus Edelstahl oder Glas sind etwas schwerer als Kunststoff, jedoch einfacher zu reinigen. Dennoch suchen viele Kunden nach einem Standmixer ohne Plastik aus gesundheitlichen Gründen. Einen Standmixer komplett aus Glas gibt es nicht, was keine große Tragweite hat, da die Lebensmittel nur mit dem Becher bzw. Behälter in Berührung kommen. Wer auf der Suche ist nach Standmixern aus Edelstahl, der wird fündig. Allerdings gibt es dennoch vereinzelte Elemente aus Kunststoff, diese sind aufgrund von Herstellungsmöglichkeiten notwendig.

Vom Material hängt auch das Gewicht des Standmixers in kg ab. Gängige Modelle wiegen zwischen einem und fünf Kilogramm. Die Vor- und Nachteile eines leichten Standmixers finden Sie hier in der Übersicht:

    Vorteile
  • Standmixer mit leichten Kunststoffbehältern sind in der Regel kostengünstiger
  • sie lassen sich auch noch vollgefüllt gut bewegen
    Nachteile
  • wenn der Standmixer nur 1.000 Gramm an Gewicht hat, dann kann er über den Küchentisch wandern
  • Becher aus Polycarbonat enthalten Bisphenol, der Schadstoffe bei Kontakt mit wärmeren oder heißen Flüssigkeiten, aber auch in der Spülmaschine freisetzt, welche nachweislich gesundheitsschädlich sind; bei Nutzung für Babynahrung ist von Bechern aus Plastik abzuraten

Der Deckel des Behälters ist bei nahezu allen Modellen aus Kunststoff. Bei der Verarbeitung sollte auf nahtlose Übergänge geachtet werden. Ecken und Kanten sollten außerdem nicht vorstehen.

2.3. Das Fassungsvermögen in Litern: Singlehaushalt oder große Familie?

Von der Größe des Fassungsvolumens hängt die Menge ab, welche Sie pro Gang zerkleinern oder pürieren können. Wenn Sie Smoothies für die ganze Familie zubereiten wollen, dann brauchen Sie ein größeres Gerät mit etwa 2 Litern. Wenn es nur ein Shake mit 0,6 Litern sein soll, entsprechend weniger.

2.4. Der Verwendungszweck und weitere Funktionen

Neben dem klassischen Standmixer haben sich einige Geräte auf ganz bestimmte Verwendungen spezialisiert. Folgende Spezialgeräte sind auf dem Markt gängig:

Mixermodelle Eigenschaften
Minimixer
  • idealer Standmixer für Shakes für die Arbeit oder unterwegs
  • meist leise im Betrieb
  • kann platzsparend verstaut werden
Multimixer
  • ein echter Allrounder dank auswechselbaren Klingen und unterschiedlichen Aufsätzen
  • oftmals teurer in der Anschaffung
  • nimmt mehr Platz in der Küche aufgrund des Zubehörs weg
Smoothie-Maker
  • dieser Typ ist insbesondere auf das Zerkleinern von Pflanzenfasern ausgelegt
  • obwohl nahezu jeder Standmixer Smoothies zubereiten kann, werden mit dem Smoothiemaker besonders gute Ergebnisse erzielt
Nutrition-Mixer
  • dieser Mixer gehört zur Kategorie der Standmixer
  • hier werden die Zutaten auf dem Kopf verarbeitet
  • der Becher wird befüllt, dann kommt der Aufsatz mit den Klingen oben drüber und der Becher wird umgedreht auf den Standfuß gestellt
  • Nachteil: Da der Deckel oben fehlt, ist es etwas umständlicher, weitere Zutaten in den Mixer zu legen
  • Vorteil: Da der Becher nach oben hin in sich abgeschlossen ist, ist er so konstruiert, dass oft bessere Pürier-Ergebnisse erzielt werden

Viele Geräte bringen zusätzliche Funktionen mit. Eine davon ist die Crushed-Ice-Funktion. Mit dieser können Sie Eiswürfel fein zerstoßen. Damit ermöglicht der Standmixer viele Cocktail-Zubereitungen. Hierfür ist allerdings ein Hochleistungsmixer mit mindestens 1000 Watt notwendig.

Bei einer Smoothie-Funktion werden das Obst und Gemüse zu einem sämigen Saft püriert. Bei einem Standmixer mit Kochfunktion kommt die frisch pürierte Suppe heiß aus dem Becher und kann direkt verzehrt werden.

Andere Geräte haben eine Selbstreinigungsfunktion. Dazu muss der Mixbehälter meist zur Hälfte mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel befüllt werden. Das Gerät reinigt sich auf Knopfdruck selbst und der Becher muss nur noch ausgespült werden. Standmixer mit einer Waage sind besonders praktisch, wenn man nach einem Rezept vorgeht.

3. Universalmixer in Tests: Was sind die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Standmixers?

nuesse im standmixer

Mit einem Standmixer lassen sich auch Nüsse und Gefrorenes zerkleinern.

Zuerst müssen Sie sich die Frage stellen, wofür Sie den Standmixer verwenden möchten. Je härtere Lebensmittel der Mixer zerkleinern soll, desto leistungsstärker muss der Motor sein. Besonders viel Leistung bringen Standmixer für Crushed Ice. Zusätzlich wird ein leistungsstarker Motor nicht so warm beim Mixen. Andererseits wird ein Standmixer mit viel Leistung deutlich lauter beim Arbeiten.

Ein zu leichter Mixer wandert schon mal über den Tisch. Deshalb sollte jede Standmixer-Empfehlung beinhalten, ein Gerät mit ausreichendem Gewicht zu erwerben. Der Schwerpunkt sollte möglichst tief sitzen und rutschfest sollte der Mixer auch sein, dann dürfte nichts schief gehen beim Mixen.

Weiteres Zubehör, das Sie erhalten, sind Schneebesen, Knethaken oder ein zweiter Becher. Zubehör nimmt allerdings in der Küche Platz weg. Apropos Platz: Auch von den Maßen in cm hängt die Kaufentscheidung ab. Die Standfüße nehmen sich nicht allzu viel bei der Größe. Entscheidend ist eher der Becher. Dieser variiert in der Breite zwischen 20 und 50 cm.

Zu beachten ist außerdem, dass der Deckel gut verschließbar sein sollte. Ist er undicht, dann spritzt der Inhalt beim Pürieren aufgrund der rotierenden Messer weit heraus.

4. Welche sind die beliebtesten Hersteller von Standmixern?

Wenn Sie einen Standmixer nicht regelmäßig nutzen, dann können Sie auch einen No-Name-Standmixer kaufen. Angebote hierfür gibt es immer wieder bei Läden wie Tchibo. Soll der Mixer regelmäßig in Betrieb sein, dann sind Geräte von bekannten Marken die bessere Wahl. Auf Krone.at finden Sie die beliebtesten Hersteller:

  • Kemar
  • Philips
  • Krups
  • Bosch
  • WMF
  • Rosenstein & Söhne

Auch der unkomplizierte Service könnte Ihre Entscheidung beeinflussen. So können Geräte von bekannten Herstellern oft nachgerüstet werden. Beschädigte oder abgenutzte Teile können unkompliziert ersetzt werden. So ist der Messerstern auch ein Verschleißteil, der sich laut den meisten Standmixer-Tests problemlos austauschen lässt.

Nicht zuletzt sind auch Design und Farbe entscheidend. Einige Hersteller bieten ihre Standmixer in unterschiedlichen Farben an. Beim Design dagegen gibt es sowohl eher kantige Modelle als auch geschwungene. Hier dürfte für jeden Geschmack das Richtige dabei sein.

5. Wie pflege ich meinen Standmixer richtig?

Idealerweise wird der Standmixer nicht nur aufgebaut, wenn er gebraucht wird, sondern hat seinen Platz in der Küche. Ein sicherer Standort ist das oberste Gebot. Dazu gehören ein ebener Untergrund, trockene Umgebung und beständige Temperaturen.

Achtung: Der Mixer sollte an keiner Tischkante stehen, denn auch schwere Standmixer bewegen sich in Testdurchläufen von Standmixer-Tests im Internet. Auch ein Platz in der Nähe von Herd, Backofen, Heizung oder Fenster wird nicht empfohlen.

Ist der Mixer verschmutzt, dann sollte der Standfuß nur mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Der Becher samt den Messerklingen und Deckel darf meist in die Spülmaschine.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Standmixer

Auf Krone.at finden Sie in dieser Rubrik die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Standmixer sowie die besten Geräte aus dem Standmixer-Test der Stiftung Warentest.

6.1. Wie viel Watt sollte ein Standmixer haben?

Die Wattanzahl hängt davon ab, welche Vorhaben Sie mit dem Standmixer erfüllen wollen. Für den normalen Küchengebrauch werden mindestens 500 Watt empfohlen.

6.2. Was sollte ein Standmixer alles können?

gereinigter standmixer

Reinigen Sie Ihren Standmixer nach jeder Nutzung sofort und gründlich.

Auch die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, welche Ansprüche Sie an Ihren Mixer stellen. Smoothies können inzwischen die meisten Mixer zufriedenstellend herstellen. Auch Cremes sind für Standmixer schon lange keine Herausforderung mehr. Nüsse mahlen schafft dagegen nicht jedes Gerät. Viele Hersteller geben deshalb an, dass ihr Standmixer auch für Nüsse geeignet ist. Auch beim Kaffeemahlen zu feinem Pulver können nicht alle Mixer mithalten.

Suchen Sie einen Standmixer für die Gastronomie, dann brauchen Sie ein Hochleistungsgerät. Wird der Standmixer nur für unregelmäßiges Mixen zuhause benötigt, dann reicht ein günstiger Standmixer mit weniger Leistung.

Anderen Kunden sind die Materialien aufgrund der Gesundheit oder Umwelt wichtig, sodass für sie nur Standmixer aus Glas-Elementen oder Standmixer aus Edelstahl in Frage kommen. Eine Standmixer-Empfehlung ist deshalb nicht sinnvoll: Der beste Standmixer ist der, der Ihre Ansprüche erfüllt.

6.3. Welches Urteil fällt Stiftung Warentest zu Standmixern?

Stiftung Warentest hat in seinem Standmixer-Vergleich 19 Geräte unter die Lupe genommen. Insgesamt gab es in der Kategorie Standmixer drei Testsieger. Einer davon ist der AEG PerfectMix Mini mit erschwinglichen 49 Euro und 600 ml Füllvolumen. Auch die Geräte Braun JB 5160 mit bis zu 1.600 ml Füllvolumen sowie Vitamix Professional Series 750 mit bis zu 2.000 ml Füllvolumen erzielten gute Ergebnisse. Beide Geräte können ab 87 Euro erworben werden.

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