Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Käsefondue Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Käsefondue ist eine beliebte Speise, die vor allem in geselliger Runde eingenommen wird. Für die Zubereitung von Käsefondue benötigen Sie lediglich den passenden Käse und einen speziellen Topf inklusive Wärmequelle. In dem Topf wird das Fondue auch serviert.
  • Käsefondue-Sets sind für eine Personenzahl zwischen vier und acht Personen ausgelegt. Entscheidend hierfür ist die Größe des Topfes und die Anzahl der Fonduegabeln. Es gibt zudem Mini-Fondue-Sets, die Sie auch zu zweit nutzen können.
  • Es gibt verschiedene Wärmequellen. Ein Klassiker ist das Käsefondue mit Brennpaste. Darüber hinaus können Sie auch elektrische Käsefondues kaufen. Beide Varianten haben jeweils Vorteile. So sorgt ein offenes Feuer für mehr Gemütlichkeit. Elektro-Fondues sind meistens leistungsstärker.

Käsefondue-Test

Käse erwärmen, Brot eintunken, fertig. So einfach ist es, abends mit nur wenig Aufwand eine leckere Speise in geselliger Runde zu servieren. Vorausgesetzt, Sie haben hierfür den passenden Käsefondue-Topf nebst Wärmequelle und Fonduegabeln. Als besonders praktisch erweisen sich Fondue-Sets, die neben dem Topf auch Fonduegabeln für eine bestimmte Personenanzahl und das Heizelement bieten. Verschiedene Käsefondue-Tests machen deutlich, dass es zwischen den Sets Unterschiede bei der Ausstattung sowie dem Preis gibt.

Darüber hinaus spielt die Wahl der Käsefondue-Zutaten eine wichtige Rolle. Bei verschiedenen Personengruppen müssen Sie besonders darauf aufpassen, welchen Käse Sie nutzen oder wann Sie auf Alkohol als Zutat verzichten bzw. Käsefondue ohne Alkohol wählen sollten. Das gilt zum Beispiel beim Käsefondue für Kinder oder bei einer schwangeren Frau.

In diesem Krone.at-Käsefondue-Ratgeber 2020 stellen wir Ihnen verschiedene Käsefondue-Typen genauer vor. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die Zubereitung des Käsefondues und zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten, wenn Sie ein Käsefondue kaufen möchten. Anhand dieser Kaufkriterien fällt es Ihnen leichter, Ihren persönlichen Käsefondue-Testsieger zu ermitteln.

1. Käsefondue – wie isst man das?

Käsefondue und Zutaten zum Dippen

Käsefondue ist ein beliebtes Essen mit Familien und Freunden.

Der französische Begriff Fondue bedeutet übersetzt „geschmolzen“. Ein Käsefondue besteht demnach aus geschmolzenem Käse. Das Gericht stammt aus dem französischsprachigen Teil der Schweiz und hat dort bereits eine sehr lange Tradition.

Käsefondue wird in einem heißen Topf serviert. Jeder Fondue-Teilnehmer nutzt zudem eine spezielle Gabel, die er mit einem Stückchen Brot bespickt, und tunkt dieses dann in den geschmolzenen Käse.

Sehr beliebte Käsesorten sind unter anderem Gruyère, Beaufort, Appenzeller, Emmentaler oder Comté. Es bestehen regionale Unterschiede, was die Zusammenstellung der Käsesorten angeht. Ein einziges Käsefondue-Rezept gibt es daher nicht.

Eine besondere Präsentationsform ist das Käsefondue im Brot. Der Käse wird zunächst normal geschmolzen und dann in einen zuvor ausgehöhlten runden Brotlaib gefüllt. Der visuelle Effekt wird Ihre Gäste überraschen. Allerdings hat diese Art des Käsefondues auch einen kleinen Nachteil: Hier fehlt die Wärmequelle, sodass der Käse schneller auskühlt. Bei einem solch leckeren Anblick wird das Käsefondue aber im Nu verspeist.

2. Wichtige Infos im Käsefondue-Test – welche Varianten gibt es?

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei Käsefondues ist die Art des Heizelementes. In der Krone.at-Vergleichstabelle finden Sie Käsefondues, die mit offener Feuerquelle oder elektrisch betrieben werden. Folgende drei Fondue-Kategorien möchten wir Ihnen nun kurz vorstellen:

  • Käsefondue mit Brennpaste: Der Fonduetopf wird hierbei auf einem Gestell positioniert, unter dem sich ein kleines Behältnis mit Brennpaste befindet. Sie entzünden die Brennpaste, die dann als Heizquelle dient. Die brennende Paste heizt den Topf zügig auf. Regelmäßig müssen Sie kontrollieren, ob noch genügend Brennpaste vorhanden ist. Die offene Feuerquelle erzeugt eine gemütliche Atmosphäre. Störend ist mitunter der Geruch, den der Brennstoff verströmt.
  • Käsefondue mit Teelicht: Diese Heizquelle kommt vor allem bei kleineren Fonduetöpfen zum Einsatz. Wie bei der Brennpaste wird auch das Teelicht direkt unter dem Topf positioniert. Gleiches gilt für das Gestell. Die Heizkraft ist bei Teelichtern aber nicht ganz so intensiv wie bei der Brennpaste oder einer elektrischen Variante. Daher dauert das Schmelzen hier länger.
  • Elektrisches Käsefondue: Diese Variante verfügt über eine elektrische Heizplatte, auf die der Fonduetopf gestellt wird. Die Heizkraft ist sofort gegeben, sodass der Käse zügig und gleichmäßig schmilzt. Für die elektrische Variante benötigen Sie eine Steckdose in direkter Nähe. Im Gegensatz zu den anderen Varianten ist das elektrische Fondue-Set aufgrund der Heizplatte oftmals schwerer.

3. Käsefondue-Kaufberatung – auf welche Dinge sollten Sie achten?

Die Auswahl an Käsefondue-Sets ist unter mehreren Gesichtspunkten vielseitig. Bekannte Hersteller wie Tefal oder boska haben entsprechende Fondues in unterschiedlichen Designs parat. Ebenfalls bekannte Hersteller sind Kela und Baumalu.

Stiftung Warentest ist in diesem Bereich stets eine gute Informationsquelle, wenn es um Produktvergleiche bei Haushaltsgeräten gibt. Einen gesonderten Käsefondue-Test gibt es derzeit nicht. Allerdings finden Sie online verschiedene Käsefondue-Töpfe-Tests, die zum Beispiel die verschiedenen Materialien wie Gusseisen oder Keramik genauer unter die Lupe nehmen.

3.1. Welche Eigenschaften sollte ein Fondue-Topf besitzen?

Caquelon für Käsefondue

Der Caquelon selbst wird aus Keramik, Steingut, Porzellan oder Gusseisen gefertigt. Der Topf ist rund und verfügt über einen längeren Stiel. Daher wirkt der Topf wie eine Art Käsefondue-Pfanne. Der Topfboden sollte eine bestimmte Mindestdicke aufweisen. Ist der Boden zu dünn, brennt der Käse leichter an.

Für die Zubereitung von Fondue sollten Sie stets einen speziellen Topf nutzen, der sich Caquelon nennt. Der Vorteil besteht darin, dass dieser Topf die Wärme nur langsam ins Innere weiterleitet. Dadurch kann der Käse langsam schmelzen, was dessen spätere cremige Konsistenz bewirkt.

Bereiten Sie das Käsefondue im normalen Topf zu, ist dies nicht gewährleistet. Der Käse kann hier zu heiß werden und sogar anbrennen. Dies ist vor allem der Fall, wenn Sie den Topf auf eine normale Herdplatte stellen. Eine Alternative stellt der spezielle Induktions-Käsefondue-Topf dar. Dieser besteht unter anderem aus Gusseisen. Der Caquelon aus Keramik ist hingegen hierfür nicht geeignet.

Gegenüber Keramik hat Gusseisen folgende Vor- und Nachteile:

    Vorteile
  • robust und langlebig
  • kann auch auf einem Induktionsherd genutzt werden
  • speichert die Wärme besonders gut
  • benötigt keine Antihaftbeschichtung
    Nachteile
  • oftmals teurer
  • höheres Gewicht

Führen Sie nach der Nutzung jedes Käsefondue-Topfs immer eine gründliche Reinigung durch, damit dieser für den nächsten Einsatz bereit ist.

3.2. Wie groß sollte ein Käsefondue-Topf sein?

Käsefondue in schwarzem Topf

Käsefondue-Sets bringen alles mit, was Sie für den Genuss von Käsefondue brauchen.

Die Größe des Topfes stellt ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium dar. In der Krone.at-Vergleichstabelle sehen Sie, dass das Fassungsvermögen in l unterschiedlich ist. Es variiert je nach Modell zwischen einem und fast drei Litern. Die Personenanzahl ist ebenfalls von der Größe des Topfes abhängig. Kleine Fondues mit rund einem Liter Fassungsvermögen sind für drei bis vier Personen geeignet. Bei zwei bis drei Litern sind es circa sechs Personen.

3.3. Welches Zubehör sollte im Fondue-Set enthalten sein?

Ein Fondue-Set besteht aus Caquelon, Fonduegabeln und Heizelement. Die Menge der Gabeln entspricht meistens der Personenanzahl, für die das Käsefondue-Set ausgelegt ist. Die Gabeln können, wenn sie längere Zeit im Topf liegen, mitunter sehr heiß werden. Achten Sie bei der Verarbeitung der Gabeln darauf, dass diese am oberen Ende eine Isolierung besitzen. Diese besteht entweder aus Holz oder einem nicht wärmeleitenden Kunststoff.

3.4. Was kostet ein Käsefondue-Set?

Der Käsefondue-Vergleich macht deutlich, dass die Preise für ein solches Set recht unterschiedlich sind. Ein günstiges Käsefondue gibt es bereits für unter 25 Euro. Hierbei handelt es sich oftmals um die Variante mit Teelicht. Im mittleren Preissegment kostet das Käsefondue zwischen 30 und 80 Euro. Für teure Markenmodelle müssen Sie 100 bis 300 Euro einkalkulieren. Im Vergleich zeigt sich, dass das beste Käsefondue nicht unbedingt das teuerste sein muss.

Raclette- und Fondue-Sets bieten Discounter wie Aldi oder Lidl unter anderem vor wichtigen Feiertagen wie Weihnachten und Silvester an. Hier können Sie, auch was Fondue-Sets renommierter Marken angeht, das eine oder andere Schnäppchen machen.

4. Käsefondue zubereiten – wie funktioniert das?

Die Käsefondue-Zubereitung ist einfach. Der Käse wird zusammen mit weiteren Käsefondue-Zutaten in dem Topf geschmolzen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Kirschwasser, Weißwein, Knoblauch, Pfeffer und Zitronensaft. Wein sorgt unter anderem dafür, dass der geschmolzene Käse flüssiger wird. Nutzen Sie auch Speisestärke, sorgt diese dafür, dass der Käse besser bindet. Da Käse von Natur aus viel Fett enthält, ist eine Zubereitung des Käsefondues mit Öl nicht notwendig.

4.1. Welche Käsesorten eignen sich für das Fondue besonders gut?

Bei den meisten Käsefondues verwenden Sie einen Mix aus verschiedenen Käsesorten. Einige Varianten, wie das Appenzeller-Käsefondue, bestehen hingegen nur aus einem Käse. Wir stellen Ihnen nun die wichtigsten Käsesorten für das Fondue genauer vor.

Käsesorte Eigenschaften
Gruyère
  • Rohmilchkäse aus der Schweiz und Frankreich
  • hoher Fettgehalt von über 50 %; schmilzt daher besonders gut
  • nach vier bis neun Monaten Reifezeit besitzt er ein leicht fruchtiges und salziges Aroma, reift er mehr als zehn Monate, entwickelt sich ein pikant-würziger Geschmack
Emmentaler
  • Hartkäse aus der Schweiz mit großen Löchern
  • junger Emmentaler (bis zu drei Monate gereift) ist nussig, leicht süß und mild, nach vier Monaten bietet er ein pikantes und nach acht ein würziges Aroma
  • Emmentaler hat einen Fettanteil von 45 % und schmilzt daher besonders gut
Vacherin
  • cremiger Weichkäse aus der Schweiz
  • leicht fruchtiger Geschmack, bei dem nach längerer Reifezeit ein Butteraroma hinzukommt
  • schmilzt bereits bei 50 Grad Celsius und gilt daher zusammen mit Gruyère als perfekter Fonduemix
Appenzeller
  • Schweizer Hartkäse aus Rohmilch
  • milder, aromatischer Geschmack, der im Verlauf einer längeren Reifezeit zunehmend kräftiger wird
  • kann auch alleine als Fonduekäse genutzt werden

Einige Käsesorten haben einen hohen Laktosegehalt. Für Personen mit einer Laktoseintoleranz sind diese nicht geeignet. Für ein laktosefreies Käsefondue sollten Sie daher passende Käsesorten verwenden. Hierzu zählt unter anderem der Gruyère, der durch seinen Reifeprozess einen Laktosegehalt von weniger als 0,01 g aufweist. Generell sind alle Käsesorten geeignet, deren Laktosegehalt unter diesem Bereich liegt. Viele Hersteller versehen diesen Käse dann auch mit dem Zusatz „laktosefrei“.

4.2. Welche Käsefondue-Beilagen gibt es?

Kleines Käsefondue in Holzschachtel

Käsefondues gibt es in unterschiedlichen Größen, je nachdem, wie viele Personen Sie bewirten.

Neben Brot können Sie auch andere Käsefondue-Beilagen auf den Tisch stellen, um diese in die Käsemasse zu tunken. Beliebt sind verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Hierzu zählen unter anderem Birnen, Gurken, Äpfel, Weintrauben, Paprika oder Gewürzgurken. Möchten Sie lieber mit fleischhaltigen Beilagen Ihr Käsefondue genießen, empfehlen wir Schinken oder kleine Salamis wie die Cabanossi.

4.3. Käsefondue in der Schwangerschaft – ist das erlaubt?

Frauen müssen während ihrer Schwangerschaft auf bestimmte Speisen und Getränke verzichten. Dies gilt vor allem für Alkohol und Rohmilchprodukte. Auf beides müssen Sie daher auch beim Käsefondue verzichten. Gleiches gilt, wenn Sie ein Käsefondue für Kinder zubereiten.

Da die Speise mit Weißwein zubereitet wird, sollte dieser hier weggelassen werden. Gleiches gilt für das Kirschwasser. Beim Käse reduziert sich die Auswahl ebenfalls. So ist der Appenzeller ein klassischer Rohmilchkäse. Online gibt es zahlreiche Käsefondue-Rezepte, die die besonderen Umstände der Schwangerschaft berücksichtigen und Käsefondue ohne Alkohol und Rohmilchkäse ermöglichen. So verwenden diese hierfür unter anderem mittelalten Gouda und Edamer.

5. Welche Fragen und Antworten gibt es zum Thema Käsefondue?

5.1. Wie viele Kalorien hat Käsefondue?

Klar ist, dass die meisten Käsesorten reich an Kalorien sind. Der Fettanteil liegt oftmals zwischen 30 g und über 50 g pro 100 g Käse. Käsefondue wird oftmals zusammen mit Brot oder auch als Käsefondue im Brot gegessen. Auch dieses besitzt reichlich Kalorien. An einem Abend können daher mitunter mehr als 1.000 Kalorien zusammenkommen. Möchten Sie ein paar Kalorien einsparen, sollten Sie statt Brot Gemüse zum Eintunken in die Käsemasse nutzen.

5.2. Kann man Käsefondue auch mit Fleisch essen?

An sich ist es nicht vorgesehen, Käsefondue mit Fleisch zu essen. Die Fleischstückchen werden aufgrund der niedrigeren Hitze des Käsefondues kaum durchgegart. Falls Sie dennoch Fleisch als weitere Käsefondue-Beilage nutzen möchten, sollte dieses vorab durchgebraten werden. Alternativ dazu stellen Sie einen zweiten Fonduetopf auf den Tisch, der für Fleischfondue geeignet ist.

5.3. Kann man Käsefondue einfrieren?

Die fertige und im Topf übrig gebliebene Masse ist dafür nicht geeignet. Anders sieht es bei fertigen Fonduemischungen aus. Generell können Sie dieses noch nicht geschmolzene Käsefondue einfrieren, um es länger haltbar zu machen. Allerdings ist dieser Prozess stets mit einem gewissen Aromaverlust verbunden.

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