Der Wunsch vom eigenen Zuhause beginnt oft mit einer Idee: ein Grundstück, ein Haus, eine Eigentumswohnung oder die Sanierung der eigenen vier Wände. Bevor jedoch Pläne gezeichnet und Verträge unterschrieben werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die finanziellen Möglichkeiten. Denn gerade beim Wohnbau werden Entscheidungen getroffen, die das Haushaltsbudget über viele Jahre begleiten.
Der erste Schritt führt deshalb idealerweise frühzeitig zur Bank - noch bevor ein konkretes Objekt gekauft oder ein Bauprojekt endgültig geplant wird. Gemeinsam lässt sich klären, welches Budget realistisch ist, wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht und welche monatliche Kreditrate langfristig tragbar bleibt. Für das erste Gespräch helfen bereits ein Überblick über Einkommen und laufende Ausgaben sowie vorhandene Ersparnisse und erste Vorstellungen vom geplanten Projekt. Dabei sollten neben dem Kaufpreis oder den reinen Baukosten auch Nebenkosten und eine ausreichende Reserve für Unvorhergesehenes berücksichtigt werden.
Nicht nur auf die Rate schauen
Eine Bankberatung schafft dabei einen Überblick über unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten, Laufzeiten und Zinsmodelle. Ebenso können mögliche Förderungen und die individuelle finanzielle Situation berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass die Finanzierung nicht nur heute funktioniert, sondern auch Spielraum für Veränderungen im Leben lässt. Denn eine niedrige monatliche Rate allein sagt noch wenig darüber aus, ob eine Finanzierung über die gesamte Laufzeit zur eigenen Lebenssituation passt. „Beim Wohnbau zählen nicht nur Zahlen, sondern vor allem die Menschen dahinter. Persönliche Beratung und passende Lösungen machen für uns deshalb den Unterschied“, sagt Josef Trojer, Bereichsleiter WohnbauBank der DolomitenBank.


Gerade deshalb lohnt es sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und einen Finanzierungspartner zu wählen, bei dem auch die persönliche Beratung passt. Regional aufgestellte Banken können zusätzlich die Gegebenheiten vor Ort kennen.

Wer in Oberkärnten baut, kann sich direkt in der Region beraten lassen, ebenso finden Bauherren in Unterkärnten Ansprechpartner in ihrer unmittelbaren Umgebung. Kurze Wege können gerade bei einem Projekt mit vielen Beteiligten hilfreich sein.
Von der Finanzierung zum Vertrag
Steht der finanzielle Rahmen, können Grundstück, Immobilie oder konkrete Bauplanung genauer ins Auge gefasst werden. Die Bank begleitet anschließend unter anderem bei der Kreditabwicklung, den notwendigen Unterlagen und der Auszahlung der Finanzierung. Beim Kauf einer Immobilie kommt schließlich auch der Notar oder Rechtsanwalt ins Spiel. Er kann etwa den Kaufvertrag erstellen oder prüfen und kümmert sich um die rechtssichere Abwicklung sowie die notwendigen Schritte rund um das Grundbuch. Auch diese Kosten sollten bereits bei der ersten Finanzierungsplanung mitgedacht werden. Deshalb gilt: Erst Finanzierung und Gesamtkosten sauber klären und Verträge nicht vorschnell unterschreiben. So entsteht aus dem ersten Wohntraum ein Projekt mit einem soliden finanziellen Fundament.