Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden hinter den Dächern, während das Haus dunkel bleibt, weil seine Bewohner noch unterwegs sind. Für Einbrecher kann genau dieser Eindruck genügen. Eine schlecht gesicherte Terrassentür und eine hohe Hecke, die das Grundstück vor Blicken schützt, erleichtern ihnen das Vorgehen. Besonders im Herbst und Winter nutzen Täter die frühe Dunkelheit, um unbemerkt herauszufinden, ob jemand zu Hause ist.
Mechanik kommt zuerst
Stabile Türen, einbruchhemmende Beschläge und versperrbare Fenstergriffe bilden die Grundlage für ein sicheres Eigenheim. Zudem lassen Zeitschaltuhren oder smarte Lichtsteuerungen ein Haus auch. bei Abwesenheit bewohnt wirken. Leitern und Werkzeuge sollten nicht frei zugänglich sein. Auch aufmerksame Nachbarn können Beobachtungen rasch melden.

Alarm schlägt rechtzeitig an
Eine fachgerecht geplante Alarmanlage ergänzt den mechanischen Schutz. Sensoren erkennen das Öffnen von Türen und Fenstern oder Bewegungen im Gebäude und lösen Alarm aus. Moderne Systeme senden zusätzlich eine Nachricht auf das Mobiltelefon oder verständigen eine Leitstelle. Entscheidend ist, dass im Alarmfall jemand reagiert. Wer einen Einbruch entdeckt, sollte sofort die Polizei unter 133 rufen.