Seit Tagen und Wochen wird darüber spekuliert, welche wirtschaftlichen Folgen der Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran in weiterer Zukunft für die ganze Welt haben wird. Zu Beginn des Krieges haben die sogenannten Experten großspurig erklärt, dass es zu keinen gravierenden Engpässen bei Erdöl bzw. Gas kommen wird, da ja nur 20% des weltweiten Bedarfs durch die Straße von Hormus transportiert werden. Und was ist jetzt? Ganz Europa, und selbst auch die USA, stöhnen unter den ständig steigenden Preisen in allen Bereichen der Wirtschaft. Ja, es gibt sogar Berichte darüber, dass die öl- und gasfördernden Golfstaaten gar kein Interesse daran haben, dass der Krieg schnell zu Ende geht. Warum? Das lässt sich leicht erklären. Bei jedem Krieg gibt es auch Gewinner. In diesem Fall sind es die Ölmultis, der Iran selbst, Russland und auch die Golfstaaten, die den schwächelnden Ölpreis wieder in lichte Höhen getrieben haben. Und wie immer bei steigenden Energiepreisen zahlt Europa die Zeche. Die Idee von Trump, die Energie- und Ölanlagen des Iran anzugreifen, wäre eine fatale Entscheidung. Denn der Iran hat bereits signalisiert, sofort auch die energiefördernden Anlagen der Golfstaaten anzugreifen. Eine Zerstörung dieser Anlagen würde eine über Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauernde Weltwirtschaftskrise bedeuten. Kriegsgott Trump hat in ein Wespennest hineingestochen, ohne zu wissen, welche schwerwiegenden Folgen für die Weltwirtschaft daraus entstanden sind. USA und Israel haben den Krieg gegen den Iran begonnen, und es ist ihre verdammte Aufgabe, diesen so schnell wie möglich zu beenden. Auch müssten sie für die milliardenschweren wirtschaftlichen Schäden zur Verantwortung gezogen werden.
Herbert Platzer, Graz
Erschienen am Di, 31.3.2026
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