Der Gastkommentar des Superfund-Gründers Christian Baha in der „Krone“ könnte nicht treffender und anschaulicher formuliert werden, um zu zeigen, wie hilflos die unselige EU zu unserem Schaden agiert. Der zarte Aufschwung in der Wirtschaft sei im iranischen Bombenhagel verflogen und die düsteren Prognosen vom Ölpreisschock und Inflationsanstieg seien leider eingetreten. Mehr noch als der Krieg in der Ukraine schädige der Angriff auf den Iran unseren Wohlstand und die Gesellschaftsordnung. Mitschuld trage auch die erstaunlich hilflose EU-Spitze, die weder eine klare Linie habe, noch nötige Wirtschaftsprogramme zustande bringe. Während die EU noch immer stur am Green Deal und der Klimaneutralität bis 2050 festhalte, hätten große Wirtschaftsnationen vorausschauend längst mit Kurskorrekturen reagiert. Die in Europa eingesparten Emissionen würden nicht zuletzt durch den Iran-Krieg und die Produktion in Indien, China und den USA in die Luft geblasen. Im Stimmengewirr, in dem manche EU-Staaten den Iran-Krieg unterstützen und andere ihn verurteilen, wirke Europa orientierungslos und werde international kaum wahrgenommen. Wir Österreicher bezahlen das alles als einer der zehn EU-Nettozahler und lassen uns de facto vorschreiben, dass wir die teuerste Energie einkaufen, womit unsere Wirtschaft eingebremst werde. Sogar die USA hätten ihre Russland-Sanktionen gelockert und würden den Handel mit Öl erlauben. Bemerkenswerterweise hätten unsere Nachbarn Ungarn und die Slowakei den Ölhandel überhaupt zu keiner Zeit eingestellt. Leider versagte die vorherige Regierung und auch die jetzige und teuerste Regierung aller Zeiten verteidigt die Russland-Sanktionen und befolgt selbst unsinnige Vorgaben in vorauseilendem Gehorsam vor der EU kommentarlos. Zu diesem Desaster fällt mir nur der Spruch „Quo vadis Europa“ ein.
Peter Puster, Feldkirchen bei Graz
Erschienen am Mo, 16.3.2026
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