Je öfter man über die Millionenpensionen im ORF liest, desto größer wird das Kopfschütteln. Während die Bevölkerung ständig zu Sparsamkeit, Maß und Verständnis aufgefordert wird, scheint in manchen Führungsetagen eines öffentlich finanzierten Senders jede Bodenhaftung verloren gegangen zu sein. Eine Luxuspension von 2,4 Millionen Euro wirkt wie aus einer anderen Welt – bezahlt letztlich von Gebührenzahlern, die selbst um jeden Euro kämpfen müssen. Besonders pikant ist dabei der Umstand, dass laut Bericht der damalige ORF-Generaldirektor diese Vereinbarung noch am letzten Tag seiner Amtszeit unterschrieben haben soll. Wenn das tatsächlich so passiert ist, dann hat das einen sehr schalen Beigeschmack. Für den einfachen Bürger gilt: länger arbeiten, mehr einzahlen, weniger erwarten. Für manche Spitzenfunktionäre scheint dagegen zu gelten: rechtzeitig unterschreiben und gut abgesichert abtreten. Kein Wunder, dass unter solchen Umständen das Vertrauen vieler Menschen in öffentlich-rechtliche Institutionen immer weiter schwindet. Wer Glaubwürdigkeit einfordert, sollte auch selbst Maß halten.
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