Man kann es für unmoralisch halten oder nicht: Es gibt keinen Krieg, in dem es nicht Menschen und ganze Branchen gibt, die vom Krieg profitieren. Im Falle des derzeitigen bewaffneten Konflikts in der Golfregion ist es einmal mehr die Erdölbranche, die ihr Eisen schmiedet, solange es warm ist. Wenn gleich nach dem ersten Schuss die Preise an den Tankstellen hochschnellen, weiß der Autofahrer, dass jetzt wieder die Zeit gekommen ist, wo sich die Erdölbranche die Säcke füllt – und das erfahrungsgemäß weit über das Hissen der weißen Fahne hinaus. Diese Kriegsgewinnler können also auch einem Krieg – so schrecklich dieser für viele Menschen sein mag – positive Seiten abgewinnen. Traurig, aber wahr!
Reinhard Scheiblberger, Niederranna
Erschienen am Mo, 9.3.2026
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