Der internationale Tag der Muttersprache am 21. Februar ist den Medien kaum einen Hinweis wert. Dabei erinnert uns dieser Tag, dass es z. B. jene deutsche Muttersprache nicht mehr gibt, die wir Älteren noch in der Schule gelernt haben und mit der wir während unseres Studiums auch die wissenschaftlichen Arbeiten verfasst haben. In den letzten Jahrzehnten haben ein Sprachgewirr (z. B. das sog. Denglisch), dann der Gender-Feminismus und die politische Korrektheit überhandgenommen. Diese Begriffe heben Probleme und Unterschiede hervor, wo ursprünglich gar keine waren. Ein Großteil der Menschen Österreichs, natürlich auch Deutschlands, hält das Gendern überhaupt nicht für sinnvoll, denn es bringt für die Frauenrechte gar nichts, manchmal ist es sogar unsinnig. Das Gendern ist der irrsinnigste Versuch, unsere Muttersprache derart zu malträtieren und zu verhunzen, dass sie von keinem normalen Menschen mehr gelesen, verstanden und daher auch nicht geschrieben werden kann. Das „ORF-Gender-Gestotter“ bei den Nachrichten und Interviews ist ein weiteres negatives Musterbeispiel. Die deutsche Rechtschreibung bzw. Grammatik ist sowieso schwierig genug, man muss sie nicht künstlich mit politischer Korrektheit und Gendern noch schwieriger machen. Kein Wunder, dass so viele Kinder, Schüler, aber auch Erwachsene nicht fließend lesen können – von den ausländischen Mitbewohnern gar nicht zu sprechen. Die Folgen sieht man bereits an den Universitäten, dort werden viele wissenschaftliche Arbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen) in englischer Sprache verfasst, weil man die Verpflichtung zum Gendern dadurch umgehen kann. In einigen Ländern wurde das Gendern bereits gänzlich verboten, z. B. in Frankreich.
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Sa, 21.2.2026
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