Donald Trump hat zum Board of Peace geladen, also zum Friedensrat, und einige seiner Verehrer und Bewunderer sind zu dieser sonderbaren Veranstaltung gekommen. Der US-Präsident, auf Lebenszeit Vorsitzender dieser als Konkurrenz zur UNO gebildeten Organisation, zog dabei eine peinliche, lächerliche Show ab. Seine Eröffnungsrede war geprägt von grenzenlosem Lob für sich selbst und natürlich für alle Teilnehmer. Auch diesmal vermischte Trump viele Themen zu einem wirren Geplauder, dass immer wieder ins Lächerliche abglitt. Völlig unverständlich, dass sich Staatsoberhäupter und Regierungschefs für diese erbärmliche Inszenierung hergeben und dem US-Präsidenten die peinliche öffentliche Qualifizierung ihrer Person und Arbeit erlauben. Wie immer faselte Donald Trump von den acht Kriegen, die er beendet habe. Eine glatte Lüge, denn es sind temporäre Waffenstillstände, die immer wieder gebrochen werden und meilenweit vom wirklichen Frieden entfernt sind. Die gesamte Versammlung gleicht einer billigen Schmierenkomödie, die ein selbstverliebter Narzisst abziehen darf, während viele Statisten lächelnd, wenn manchmal auch gequält, Beifall klatschen. Das es nach dieser peinlichen Veranstaltung auch noch Standing Ovations für Donald Trump gab, zeigt, wie verantwortungslos die Veranstalter und Teilnehmer mit den Krisen der Welt umgehen. Dieser Friedensrat startete mit unüberbietbarer Peinlichkeit. Trumps Board of Peace ist weder geeignet noch in der Lage, Kriege zu beenden und Frieden zu schaffen. Donald Trump will nur eine globale Bühne für seine Inszenierung. Und die Welt schüttelt sprachlos den Kopf und hat weder Erklärung noch Antwort auf die unverständlichen Vorgänge in diesem Land.
Franz Peer, Linz
Erschienen am Sa, 21.2.2026
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