Unsere Politiker haben wirklich viel Pech beim Denken. Jetzt haben sie festgelegt, auf welche Grundnahrungsmittel die Mehrwertsteuer um 5% reduziert wird, und sie verkaufen dies als große Ersparnis für die Bevölkerung. Dabei haben sie einiges übersehen. Laut Statistik sind die Lebensmittel seit 2020 um unfassbare 36,5% in die Höhe geklettert, daher sind 5% keine spürbare Ersparnis. In Deutschland sind sie um 20–30% billiger, also bleiben sie auch mit 5% weniger MWSt. bei uns deutlich zu teuer. Es wurde nicht mal mit der Gießkanne verteilt, sondern die Reichen profitieren noch mehr davon, denn die Ersparnis beim Kauf eines 10-Euro-Brotes beim Promibäcker ist höher als jene beim Einkauf im Diskonter. Wenn die Ersparnisse wie angekündigt im Schnitt hundert Euro pro Haushalt ausmachen, sind dies in der Praxis bei wohlhabenden Familien eher 150 € und bei ärmeren Familien eher 50 € im Jahr. Der Schnitt hilft armen Menschen nichts, denn auch der Durchschnitt von meinem Einkommen und dem von Herrn Mateschitz ist sehr hoch, doch davon habe ich nichts. Bei der Gegenfinanzierung über eine Plastiksteuer trifft es die Ärmeren stärker, da gerade günstige (Aktions-)Produkte häufiger in Plastik angeboten werden. Wenn dann eine Liste präsentiert wird, auf der Luxusprodukte wie überwiegend ausländischer Spargel, Kirschen und Marillen als Grundnahrungsmittel aufgezählt werden, jedoch kein überwiegend heimisches Suppen- oder Gulaschfleisch, zeigt dies, wie abgehoben und realitätsfremd unsere Politspitzen samt ihren Beratern sind. Wollen sie uns so zu Vegetariern umerziehen? Das wären dann kommunistische Methoden. Bei Babler würde mich dies gar nicht mehr wundern, aber dass die ÖVP und die Neos dies mittragen, ist verwunderlich.
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