Wie den Fernsehnachrichten zu entnehmen, ist die Regierung am Weg. Na dann können wir ja beruhigt sein, nach knapp einem Jahr ohne spürbare Bewegung und Entlastung. Vizekanzler Babler kündigte schon einige Lebensmittel an, die durch die Halbierung der Mehrwertsteuer am Ende um 5 Prozent günstiger werden. Jedoch ohne Absprache mit den Regierungspartnern, was den Vorteil in sich birgt, dass der ÖVP und den Neos noch einige Dinge zusätzlich einfallen könnten. Alles in allem nicht so genau, weil uns diese Aktion auch kaum besser leben lassen wird. Was für uns Berufstätigen wirklich spürbar wäre, ließe sich mit einer Reduzierung der Lohnnebenkosten um ein Drittel regeln. Davon hätten auch Selbstständige und Unternehmer einen Vorteil, um wieder die Wirtschaft durch Konsum und Investitionen anzukurbeln und so den Standort zu sichern. Den richtigen Funken würde eine längst überfällige Reduzierung und laufende Überwachung der Gas-und Strompreise liefern, damit die heimische Wirtschaft wieder international konkurrenzfähig werden kann. Die dadurch geringeren Steuereinnahmen müssten ausgabenseitig mit der Beendigung des Asylunwesens und dem beinahe Gratisstudium für ausländische Studenten kompensiert werden. Nicht zu vergessen könnte die Entfilzung und Verschlankung des Beamtenapparates zig Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Sollte unsere Regierung diese wegweisenden Schritte nicht vornehmen, dann wird ist sie zwar weiterhin am Weg, aber in die falsche Richtung sein.
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