Wenn ausgerechnet der Chef der ÖGK erklärt, dass Österreich „weniger Spitäler“ brauche, darf man schon schmunzeln – oder eher den Kopf schütteln. Denn die gleiche Organisation, die uns diese Weisheit präsentiert, hat mit der Zusammenlegung der Gesundheitskassen eindrucksvoll bewiesen, wie „effizient“ Reformen in der Praxis laufen. Versprochen wurden Einsparungen, weniger Verwaltung und mehr Geld für Patienten. Herausgekommen sind rund 250 Manager, teure Berater, luxuriöse Seminare und ein System, das gefühlt komplizierter ist als zuvor. Nähe zum Versicherten? Eher Nähe zum Sitzungstisch. Transparenz? Vermutlich gut abgeheftet in einem Ordner, den niemand findet. Genau dieses Erfolgsmodell soll nun als Blaupause für die Spitäler dienen? Wenn die Zusammenlegung der Krankenhäuser ähnlich „patientenorientiert“ umgesetzt wird wie jene der Kassen, heißt es für viele Menschen künftig: längere Wege, längere Wartezeiten und noch mehr Zuständigkeiten, die am Ende niemand übernehmen will. Vielleicht wäre es angebracht, zuerst im eigenen Haus aufzuräumen, bevor man dem Land erklärt, wo überall gespart werden muss. Weniger Spitäler, weniger Versorgung, weniger Vertrauen – aber dafür eine bestens ausgestattete Verwaltung? Gute Nacht, Österreich.
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