Die Juxreise des parlamentarischen U-Ausschusses an die Donau, zum Fundort des Leichnams von Pilnacek, ist bereits Geschichte. Jeder klar denkende Bürger dieses Landes, der dieses unwürdige Schauspiel einer verblendeten „Pfadfindertruppe“ via TV gesehen hat, musste wohl den Ausbruch eines höhnischen Gelächters über so viel Naivität einer „forensischen“, v. a. aber politischen Handlung unterdrücken. Glaubte man wirklich, dass ein Besuch des Fundorts durch eine Laientruppe mehr als zwei Jahre nach dem Ereignis auch nur den geringsten Beitrag zur Wahrheitsfindung bringen könnte? Mit der „Beauftragung“ von Hauptkommissar Hofer aus den „Rosenheim Cops“ (ironisch gemeint) hätte man viel Geld und Zeit sparen können, aber unser Staat hat beides zur Genüge.
Adolf Georg Höher, Feistritz/Drau
Erschienen am Di, 20.1.2026
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