In der Nacht auf Dienstag bemerkten Passanten kurz nach Mitternacht ein Feuer auf dem Dach eines Firmengebäudes in der Dornbirnerstraße in Lustenau (Vorarlberg). Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich daraus ein Großbrand.
Das Feuer, das erst nur am Dach des Gebäudes loderte, griff rasch auf das gesamte Gebäude über. In der Halle waren mehrere neue Lastkraftwagen und Busse abgestellt. Einige Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig aus dem Gebäude gebracht werden.
Gefährlicher Einsatz
Ein Heizöltank mit einem Fassungsvermögen von etwa 10.000 Litern wurde von der Feuerwehr gesichert. Kein ungefährlicher Job: Während der Löscharbeiten kam es zu mehreren Explosionen, die vermutlich durch Gasflaschen verursacht wurden. Zudem stürzten Teile der Halle ein.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lustenau, Dornbirn, Hohenems und Altach waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Rund 180 Feuerwehrleute waren vor Ort.
Handyalarm wurde ausgelöst
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde ein Handyalarm (AT-Alert) an die Bevölkerung im Rheintal ausgelöst. Die Anrainer wurden angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusätzlich mussten im Bereich Spechtweg mehrere Wohnhäuser evakuiert werden, da die Gefahr bestand, dass Öl aus dem Firmenareal austreten könnte. Rund zehn Personen aus vier Häusern waren von den Maßnahmen betroffen.
Die Dornbirnerstraße (L204) war während des Einsatzes gesperrt und konnte gegen 5 Uhr morgens wieder für den Verkehr freigegeben werden. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.
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