In Haus verschanzt

Steirischer DJ feuert mit Flinte auf Polizei – tot

Steiermark
20.01.2026 21:08

Ein steirischer DJ (46) drohte in sozialen Medien, sein Haus in Hönigtal in die Luft zu jagen. Als die Cobra bei ihm eintraf, schoss er mit einer illegalen Langwaffe auf die Beamten – die „Krone“ hat erste Details zum Einsatz.

„Gemma, jetzt mach’ ich euch alle! Ich habe einen Sprengkörper bei euch platziert“, postete am Montag ein 46-jähriger Steirer in einem selbstgedrehten Video auf Social Media. Gleichzeitig zündete er mit einem Feuerzeug seine Wiese im Garten an – in Windeseile, offenbar durch einen Brandbeschleuniger unterstützt, brannte ein kreuzartiges Zeichen im Gras.

Zu diesem Zeitpunkt dürfte der leidenschaftliche Motorradfahrer und Discjockey psychisch bereits schwer beeinträchtigt gewesen sein, denn seine restlichen Worte klangen wirr und unverständlich.

Verbarrikadiert mit einem abgesägten Jagdgewehr
Wenig später alarmierten Angehörige die Polizei. Sie dürften es mit der Angst zu tun bekommen haben, denn der angeblich polizeibekannte Mann hatte ihnen Bilder von Schusswaffen geschickt und ihnen mit dem Tod gedroht. Streifenpolizisten, die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) und etwas später auch das Einsatzkommando Cobra rasten zum Haus, in dem der Steirer in eher ungepflegten Verhältnissen alleine lebte.

Doch dieser hatte sich mit einem laut „Krone“-Infos selbst umgebauten und abgesägten Jagdgewehr verbarrikadiert und drohte immer wieder, alles in die Luft zu jagen.

Die Beamten verhandelten mehrere Stunden mit ihm.
Die Beamten verhandelten mehrere Stunden mit ihm.(Bild: Jürgen Fuchs)

Dutzende Schüsse gefallen
Mehrere Stunden lang verhandelten die Beamten mit ihm, sich zu ergeben – doch es half nichts. Gegen drei Uhr früh blieb nur mehr ein letzter Schritt – der Zugriff! Doch als die Polizisten das Haus stürmten, eröffnete der 46-Jährige auf einmal das Feuer. Es folgte ein intensiver, brandgefährlicher Schusswechsel.

Wie die „Krone“ erfahren hat, sollen sogar Dutzende Schüsse gefallen sein. Drei Treffer der Cobra-Beamten dürften tödlich gewesen sein. Dahingehend laufen genaue Untersuchungen und Ermittlungen.

Bereits vorab informierte Rettungskräfte und ein Notarzt kümmerten sich umgehend um die medizinische Erstversorgung des Getroffenen. Er verstarb jedoch an Ort und Stelle. Die Beamten blieben unversehrt.

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