„Kitzbühel war sicher der wichtigste Sieg meines Lebens“, erinnert sich Ski-Legende Hans Knauß an seinen Abfahrtserfolg 1999 in der ServusTV-Sendung „Sport & Talk aus dem Hangar-7“.
Vor genau 27 Jahren schrieb Hans Knauß Geschichte. Sein Triumph in der Abfahrt 1999 zählt bis heute zu den größten Momenten seiner Karriere. „Kitzbühel war sicher der wichtigste Sieg meines Lebens. An dem Tag hat sich auch international was verändert. Du bist bis dahin fast untergegangen. Du wurdest anerkannt. Die Polizei hat mich am Tag danach aufgehalten wegen zu schnell fahren. Ich habe zwei Autogramme gegeben und bin weitergefahren“, erinnert sich Knauß schmunzelnd.
Auch Hannes Reichelt weiß, was Kitzbühel bedeutet. Sein Abfahrtssieg 2014 kam unter besonderen Umständen zustande, er gewann die Streif mit Rückenschmerzen. „Ins Krankenhaus kam ich mit der Annahme, dass es nicht so schlimm sein würde. Als ich dann keine Sportfreigabe bekommen habe, ist mein Sportlerleben zusammengebrochen. An meinem Höhepunkt hat es mich komplett runtergehaut. Dann habe ich aber auch erst gemerkt, was das alles ausgelöst hat, wie ich das in Kitzbühel mit Rückenproblemen gemacht habe“, erzählt Reichelt. „Ein Sieg hier verändert dein Leben!“
Ski-Legende Fritz Strobl gewann 1997 und 2000 die legendäre Abfahrt. Mit 1:51.58 Minuten stellte er zudem den unerreichten Streckenrekord auf der Streif auf. „Wenn man die Ortstafel von hinten sieht, noch selbst am Steuer sitzen kann und eine Goldene Gams dabei hat ist das das schönste Gefühl“, sagt Strobl.
Der junge Schweizer Franjo von Allmen sammelte im Jänner 2024 erstmals Streif-Erfahrung und überraschte sich selbst. „In der allerersten Abfahrt war ich hier gut unterwegs. Das war unverständlich, weil jeder sagte, dass man Erfahrung braucht. Ich hoffe, dass ich bald ganz nach vorne fahren kann. Bis jetzt darf ich mich in Österreich nicht beklagen. Ich freue mich, hier starten zu dürfen“, sagt der Speed-Spezialist.

„Da liegt ein bisschen unserer Schwäche“
ÖSV-Hoffnung Daniel Hemetsberger blickt realistisch auf die aktuelle Situation der rot-weiß-roten Speed-Asse: „Mit mehr Kurven tun wir uns aktuell scheinbar leichter. In der Abfahrt können wir es auch. Es ist nicht so einfach. Beim Gleiten tu ich mir etwas schwerer. Da liegt ein bisschen unsere Schwäche. Wir müssen Gas geben. Immer hinterher zu fahren ist nicht so witzig.“
Doch Hemetsberger bleibt überzeugt: „Wir können gut Skifahren. Woran es liegt, weiß ich aber nicht. Die Ergebnisse sind heuer wieder besser. Wir sind aber auch letztes Jahr schon gut gefahren. Wir haben es schon drauf.“
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