Die Diskussion, ob der Grundwehrdienst sechs, acht oder zehn Monate dauern soll, greift viel zu kurz und zeugt von einem erschreckenden Mangel an Weitblick. Der Regierung fehlt es an Mut für eine umfassende, ehrliche Verteidigungsstrategie. Es wird viel Geld in die Modernisierung des Bundesheeres investiert, was richtig ist. Doch wir müssen uns der Realität stellen, mit Waffen und modernem Gerät allein ist in Zukunft nichts zu gewinnen, wenn qualifiziertes Personal fehlt, um es zu bedienen. Ein Panzer fährt nicht von alleine und Cyberabwehr funktioniert nicht ohne Spezialisten. Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Es wäre an der Zeit, den Bürgern reinen Wein einzuschenken. Eine echte Landesverteidigung erfordert, dass die Gesellschaft in die Pflicht genommen wird. Das ist unpopulär, bringt keine Wählerstimmen, ist aber in der geopolitischen Lage eine absolute Notwendigkeit. Wer Sicherheit will, muss den Mut haben, dafür nötige Personalressourcen einzufordern.
Mario Gubesch, BA MA MBA, Bad Hall
Erschienen am So, 18.1.2026
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