Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer macht zum Missfallen seiner Koalitionskollegen und Interessenvertretungen das, was von einem Politiker erwartet werden darf. Er scheut nicht davor zurück, brisante Themen anzusprechen. Seiner Meinung nach sind zu viele Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigt, er will Änderungen. Er kritisiert, dass viele Arbeitnehmer ohne zwingende Gründe oder Pflegeverpflichtung Teilzeit arbeiten. Der Wirtschaftsminister will auch Arbeitgeber in die Pflicht nehmen. Vielen Arbeitnehmern ist es gar nicht möglich, Vollzeit zu arbeiten, da Arbeitgeber nur Teilzeitarbeitsplätze anbieten. Tatsache ist, dass die Zahl der Arbeitnehmer jährlich steigt, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden jedoch sinkt. Da die Steuern und Sozialabgaben in Teilzeitbeschäftigung geringer sind, verringert sich auch die Summe der Abgaben an den Staat. Die Finanzierbarkeit des Sozialstaates hängt maßgeblich von der Steuerleistung der Arbeitnehmer ab. Der Minister will jene Arbeitnehmer, die ohne nachvollziehbare Gründe ihre Arbeitszeit verkürzen, in Vollzeit bringen – auch um den Fachkräftemangel zu minimieren. Er will auch Änderungen, um die Möglichkeit, das verringerte Einkommen durch abgabenbefreite Nebentätigkeiten aufzubessern, zu erschweren. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, so der Minister. Bevor nun reflexartig breite Ablehnung losbricht und jede Diskussion über Änderungen verhindert, sollte die Regierung sowohl Kraft als auch Mut aufbringen, die notwendige Diskussion über die Vorstellungen des Wirtschaftsministers zu führen.
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