Der Stiftungsrat gehört gestrichen. Alle wichtigen Posten im ORF gehören durch öffentliche Ausschreibung und Hearings vor einer Expertenkommission (ohne Beteiligung der Politik, ohne politische Zugehörigkeit) nach Fähigkeiten, Wissen und Erfahrung besetzt. Das Generaldirektorium sollte drei Mitglieder haben, die von einer Expertenkommission vorgeschlagen und von den ORF-Mitarbeitern gewählt werden. Ob ich mich als Bürger für den ORF entscheide oder nicht, soll wieder freigestellt werden. Dann müsste der ORF automatisch Vielfalt und Qualität anbieten. Der ORF in seinem jetzigen Zustand ist zu einem von der Politik diktierten Einheitsbrei mutiert, der keine freie Meinungsäußerung in der Berichterstattung mehr zulässt. Sonstige Programme im Hauptabend tragen durch Wiederholungen (Schwerpunkt Kriminalfilme und belangloser Krimskrams) zur Verblödung der Bevölkerung bei. Zur späteren Stunde gibt es etliche kulturell interessante oder auch durchaus informative Sendungen, die es wert sind, sie „nachzusehen“, wenn man sich nicht seines Schlafes berauben will. Aber das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein. Wer braucht den ORF noch in dieser Form? Ich finde es wichtig, dass Österreich einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk besitzt. Aber davon sind wir derzeit weit entfernt. Ebenso weit wie von „politisch unabhängig“, wie es im Rundfunkgesetz heißt. Bitte komplett weg von der Politik! Es braucht Mut zum neuen Denken und Handeln, mit einer Freiheit für tolle, kompetente Mitarbeiter, die es sicher in großer Menge gibt. Mut zur Vielfalt, Außergewöhnlichkeit, Intelligenz, Wertschätzung untereinander und Förderung für Mitarbeiter, die es draufhaben und sich frei entfalten können. Und wenn man mich fragt: Frau Thurnher wäre sicher eine würdige Generaldirektorin.
Gerda Scherwitzl, St. Oswald bei Freistadt
Erschienen am So, 5.4.2026
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