Die wachsende Demütigung der Pensionisten, als zuschussbedürftige Budgetbelastung beschrieben zu werden, verlangt, wie ich meine, dringend nach Klarstellung. Nicht nur dass derzeitige Pensionisten ihre Beitragskarriere großteils im jugendlichen Alter von 15 Jahren in Angriff nahmen, betrug deren wöchentlicher Arbeitseifer zumeist 45 Stunden. Die sogenannten „Budgetlochverursacher“ leisteten ihre Beiträge als „Vorschusszahler“ in vollem Vertrauen hinsichtlich Generationenvertrag mindestens 40 Jahre oder mehr an Vater Staat, dessen Verantwortungsträger durch finanzpolitische Fehlleistungen kontinuierlich das Budget überforderten. Leitsätze prägender ehemaliger Führungskräfte, wie „Ein paar Milliarden mehr Schulden bereiten mir weniger schlaflose Nächte als ein paar hunderttausend Arbeitslose“ oder „Koste es, was es wolle“ sprechen für sich. Das Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre zu erhöhen, ohne die Einbeziehung der tatsächlich geleisteten Beitragsjahre, wirkt wiederum als Schlag gegen das echte Leistungsprinzip. So ist ein energiesparendes Angebot zur Pensionsberechtigung für „durchstudierte 30-Jährige“ mit nachfolgendem „Work-Life-Balance-Dienst“ durchaus gegeben.
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