Das freie Wort

Bildung + Leistung = Wohlstand

Eine ganz einfache Gleichung, und trotzdem gibt es einige Politiker, die glauben, wenn man Noten abschafft, keine Ausbildung abschließt, weniger arbeitet, dass das unseren Wohlstand erhöht, indem man: Denen, die etwas lernen und die fleißig arbeiten, einfach etwas mehr wegnimmt. Oder wenn man gar etwas gespart hat und zu einem eigenen Haus gekommen ist, man mit Vermögenssteuern sich davon wieder etwas holen muss. Oder wenn man es trotz 50% Steuer und 20% MwSt. zu einem kleinen Vermögen gebracht hat, das man seiner Familie, Kindern vererben will, mit progressiven Erbschaftssteuern der Staat wieder etwas holen will (Beispiel Mateschitz). Oder unter dem Vorwand Work-Life-Balance das Arbeiten reduziert, ohne den Lohn an die Leistung anzupassen, denn sonst funktioniert die Freizeit nicht ordentlich. Und ja, wenn man es zu etwas gebracht hat, dann muss man etwas angestellt haben. Die Zwillinge Neid und Gier schlagen immer zu. Das sind klare kommunistische Tendenzen, man nimmt es einfach denen weg, die etwas haben. Dadurch, dass man anderen etwas wegnimmt, ist noch NIE Wohlstand für alle entstanden. Nur durch gute und bessere Bildung und Ausbildung und anschließende Leistung und Fleiß kann es zum Wohlstand einer Gesellschaft kommen – Wohlstand für alle! Bildung fängt früh an, im Kindergarten, und später in der Schule. Auch da zählt Leistung. Noten sind wichtig und notwendig. Und ebenso wichtig sind gute Schulen und gute LehrerInnen. Lehre mit Abschluss, Meisterprüfung oder Studium sind etwas Positives. Bereitschaft zur Leistung gehört anerkannt und nicht durch höhere Steuern bestraft. Wir müssen mehr bzw. Vollzeit arbeiten. Das muss sich auch im Nettoeinkommen lohnen. Unternehmer sind wertvoll für die Gesellschaft, sie geben Arbeit für die Gesellschaft und zahlen sehr viel Steuern (Lohnnebenkosten, KöSt, KESt, Einkommenssteuer, Sozialversicherung.). Spitzenleistung, egal, ob im Sport oder im Beruf gehört anerkannt. Das Bashing von Wohlstand und Reichtum zerstört die Leistungsbereitschaft. Unser Sozialstaat ist gut, sollte sich aber auf jene fokussieren die leistungswillig sind, aber nicht können (Krankheit, Kindererziehung, Not, Arbeitsunfähigkeit.). Wir reden vom Bürokratieabbau, und das Gegenteil ist Realität. Das Lieferkettengesetz und das ESG Reporting erzeugen enormen Mehraufwand und jede Menge mehr Administration. Aber auch im Privatleben, beim Wohnbau usw. spüren wir die Regulierungswut. Bildung und Leistung = Wohlstand, lasst uns darüber nachdenken und diskutieren. Und die Vorschläge unsere Politik daran messen.

Dr. Alexander Hartig, per E-Mail

Erschienen am Di, 14.5.2024

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