Leider wird medial so gut wie kaum etwas über die Leiden der europäischen Bauern berichtet. Wenn sich irgendwo in Europa 2 Aktivisten vor ein Atomkraftwerk stellen oder sich irgendwo 3 Klimaterroristen ankleben, wird sofort bildlich berichtet. Dass jedoch nicht nur jetzt in Deutschland die Bauern zu Tausenden auf die Straße gehen, sondern in den letzten Monaten auch in vielen anderen europäischen Ländern (Frankreich, Holland, Polen, Rumänien, Bulgarien.) ebenso große Protestaktionen durchgeführt wurden, davon wird kaum berichtet. Warum eigentlich nicht? Will man die Hauptgründe der niedrigen Bauerneinkommen (ukrainisches Getreide wird verstärkt nach Europa statt nach Afrika importiert) verschweigen? Warum wird auch nicht berichtet, dass den Bauern seitens der EU auch immer mehr Vorschriften auferlegt werden. So muss jetzt datumsmäßig – und nicht der Natur angepasst – ausgesät werden, auch die Auswahl der Arbeitsgeräte (Pflug oder Grubber) wird vorgeschrieben. Gleichzeitig wird dies 2-mal wöchentlich natürlich mit einem Agrarsatelliten kontrolliert. Gleichzeitig werden sie gezwungen, immer mehr Flächen aus der Lebensmittelproduktion zu nehmen bzw. ihre Produktionen zu reduzieren. Das in einer Zeit, wo z. B. wir in Österreich seit 2016 bei Brotgetreide keine Selbstversorgung mehr haben. Sagt doch den Lesern einmal, was in der Landwirtschaft wirklich abgeht. Viele glauben ja, die österreichische Landwirtschaft läuft so idyllisch, wie in der Werbung oder bei der Fernsehsendung „Bauer sucht Frau“ dargestellt. Bauern wollen endlich wieder Bauern sein und für die Bevölkerung ausreichend Lebensmittel mit der Natur zu vernünftigen Preisen produzieren!
Ing. Anton Kern, Graz
Erschienen am Do, 18.1.2024
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