„Gold ist auf den Finanzmärkten so teuer wie noch nie“, hieß es neulich in den Medien. Seriöse Experten sind sogar der Meinung, dass hier noch immer reichlich Luft nach oben ist. Seltsam, früher wurde den Normalbürgern von einem Goldankauf dringend abgeraten, Bankbeamte empfahlen Aktien. Leider wollten die Österreicher nicht so recht, diese Aktienmuffel waren einfach nicht zu überzeugen. Als ich vor Jahren ein Geburtstagsgeschenk für einen lieben Verwandten suchte, pilgerte ich zu einer Bank und fragte nach einem Philharmoniker. Der Angestellte sah mich erstaunt an, lächelte milde und meinte: „Hier werden keine Edelmetalle verkauft, diese Art der Geldanlage ist heutzutage nicht mehr üblich.“ Kopfschüttelnd verließ ich diesen Saftladen und erwarb beim nächste Geldinstitut problemlos diese begehrte Münze. Der Preis lag deutlich unter 1000 Euro, inzwischen haben sich die Preise verdoppelt. Vielleicht bräuchte so mancher „Banker“ ab und zu eine gründliche Nachschulung.
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