Wie Wladimir Putin wirklich tickt, wissen wir ja spätestens nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Bereits kurz nach Beginn des Krieges hat er mehrfach in Ansprachen deutlich gemacht, dass er eigentlich vom alten russischen Reich träumt. Drohungen gegen den Westen inklusive. Jetzt lässt Putin erneut mit besorgniserregend bedrohlichen Aussagen aufhorchen. Das Ziel seiner nächsten Tirade ist das NATO-Mitglied Lettland. Der Baltenstaat behandelt in den Augen des Kreml-Chefs seine russische Minderheit „schweinisch“. Er glaube nicht, dass das Glück zu denen ins Haus kommt, die eine solche Politik verfolgen. Wer Teile seiner Bevölkerung so behandle, brauche sich nicht zu wundern, wenn sich dies gegen einen selbst kehre. Für jene, die Putins Aggressionen und Taten seit 2014 nicht völlig aus ihrem Gedächtnis gestrichen haben, wirken diese Aussagen durchaus bedrohlich. Für jene, die einen russischen Angriffskrieg auf die gesamte Ukraine bis wenige Tage davor für völlig ausgeschlossen gehalten haben, ist das nur die nächste künstliche Aufregung westlicher Medien. Und all die Putin-Versteher und seine politischen Verbündeten werden ihm auch weiterhin die Treue halten, wetten?
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