Was war das für ein medialer Aufschrei, als Gil Ofarim, mit Tränen in den Augen und nach Worten suchend, sinngemäß sagte, er hätte seinen Davidstern verdecken müssen, um in einem Hotel einchecken zu dürfen. Nun gab er vor Gericht zu, dass er sich alles nur ausgedacht hatte. Er wurde nicht wegen seiner Davidstern-Kette vom Hotel Westin abgewiesen. Ofarim hat den Antisemitismus-Vorwurf einfach erfunden und blieb mehr als zwei Jahre bei seiner erfundenen Geschichte. Der Zentralrat der Juden in Deutschland: „Damit hat Gil Ofarim all denen, die tatsächlich von Antisemitismus betroffen sind, großen Schaden zugefügt. Neben der Öffentlichkeit hat er auch die jüdische Gemeinschaft belogen.“ Auch Sachsens Justizministerin Katja Meier äußerte sich damals vorschnell. Im Oktober 2021 schrieb sie: „Dieser offene Antisemitismus im Hotel Westin ist unsäglich und unerträglich.“ Es gab auch eine aufgebrachte Demonstration vor dem Hotel. Ofarim hat sich wichtig gemacht und dadurch sehr viel Aufmerksamkeit und Zuspruch erhalten. Doch nun kommt die Wahrheit ans Tageslicht – Ofarims Geschichten sind alle gelogen!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Sa, 2.12.2023
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