Sehr viele Leser und bedauerlicherweise auch viele Leserinnen sprechen sich gegen das Gendern aus, finden es also in Ordnung, dass 50 Prozent der Bevölkerung keine Erwähnung finden. Nur, wer oder was nicht erwähnt wird, ist auch nicht erwähnenswert. So werden in der Bevölkerung hoch angesehene und zumeist auch sehr gut dotierte Berufe wie Arzt, Chirurg, Richter, Techniker, Unternehmer, Pilot usw. nahezu ausschließlich in der maskulinen Form publiziert, während Berufe in der Alten-, Kinder- und Krankenbetreuung, im Reinigungsgewerbe, im Verkauf, ganz allgemein im Dienstleistungsbereich vorwiegend in der weiblichen Form erwähnt werden, bezeichnenderweise Tätigkeiten, die für die Gesellschaft zwar enorm wichtig sind, aber zumeist sehr schlecht entlohnt werden. Studien mit 9- bis 10-Jährigen in Deutschland haben ergeben, dass die erwähnten Berufe genauso Geschlechtern zugeordnet wurden, wie sie in den Medien publiziert werden. Die Kinder waren erstaunt, dass Frauen auch Chirurginnen, Richterinnen, Pilotinnen usw. werden können und Männer auch Berufe in der Alten-, Kranken- und Kinderbetreuung ausüben. In Österreich wählen Mädchen noch immer vorwiegend aus drei Lehrberufen: Verkäuferin, Friseurin und Bürokraft. Sprache hat einen enormen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen, darauf, wie etwas wahrgenommen wird – das sollten wir bei all den Diskussionen im Auge behalten. Sprache war immer Veränderungen unterworfen und wird es daher auch in Zukunft sein.
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