Das freie Wort

Probleme anpacken!

Ein Problem lösen heißt, ansprechen, sich darauf einigen, dass dieses Problem besteht und ohne Scheuklappen anpacken, so der Linzer Polizeipsychologe Barnabas Strutz. Seine Aussagen sollten nicht unbeachtet bleiben. Trotz der Vorkommnisse in der Halloween-Nacht, den Straftaten einer Jugendbande im Süden von Linz und im Bereich des Linzer Bahnhofes wird beschwichtigt und verharmlost. Die Menschen sind verunsichert und meiden manche Bereiche im Stadtgebiet ab der Dämmerung. Die Bürger der lebenswerten Stadt Linz werden durch gewaltbereite Jugendliche belästigt, bedroht und verängstigt. Jetzt ist der Punkt erreicht, wo alle Verantwortlichen gefordert sind, das Problem anzupacken. Schluss mit Wegschauen, Schuldzuweisungen oder Panikmache, Schluss mit Parteiideologie oder Schielen auf Wählerstimmen. Jetzt muss über verfehlte Migrationskonzepte, absichtlich befeuerte Fremdenfeindlichkeit und das Entstehen von Parallelstrukturen gesprochen werden. Versäumnisse oder Fehleinschätzungen finden sich überall. Für Linzer Bürger ist es unerheblich, wer die bestehende Situation zu verantworten hat, sie wollen in Sicherheit und Ruhe leben. Es ist nicht zu tolerieren, dass gewaltbereite Jugendliche die Straße als ihren Machtbereich sehen. Gesprächstherapie wirkt hier nicht mehr, eine schwierige Jugendzeit als Erklärung ist unangebracht. Nicht jeder Linzer hatte eine leichte Jugend, und doch bewältigen sie den Alltag höchst anständig. Sich von kriminellen Nachwuchsstraftätern terrorisieren zu lassen ist nicht länger hinnehmbar. Alle Verantwortlichen müssen endlich Klartext reden und das Problem anpacken. Es muss Schluss sein mit falsch verstandener Toleranz gegenüber Straftätern und Jungkriminellen.

Franz Peer, Linz

Erschienen am So, 6.11.2022

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