Was sind eigentlich Freunde? In Wirklichkeit muss man sie wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen. In den sozialen Netzwerken hat oft eine einzelne Person Hunderte, im Einzelfall sogar 1000 Freunde aufgelistet, tatsächlich handelt es sich dabei nur um bekannte Personen, die man zufällig irgendwo kennengelernt hat, die aber mit dem eigenen Leben so gut wie gar nichts zu tun haben. In letzter Zeit häufen sich Verzweiflungstaten, vermehrt begangen durch jüngere Menschen, die mit ihrem Leben nicht mehr fertigwerden, obwohl sie eigentlich einen guten Lebensstandard haben und es ihnen scheinbar an nichts fehlt. Auf dem Papier wären genug Freunde vorhanden, aber Menschen in Krisensituationen haben oft Scheu davor, sich ihnen anzuvertrauen, weil es in Wirklichkeit an Nähe zu ihnen fehlt. So halten diese an der Seele angeschlagenen Menschen so lange durch, bis es nicht mehr geht. Es wäre so wichtig, Menschen in die Augen zu schauen; wenn an ihnen Veränderungen auffallen, sie darauf anzusprechen. Oft helfen schon kurze Gespräche, damit der/die Angesprochene sieht, dass man sich für sie interessiert. Bei den Chats und Likes in den sozialen Medien geht es hauptsächlich um Selbstdarstellung und auch nicht um wahres Interesse oder Anteilnahme. Die Devise bei Freundschaften sollte sein: „Weniger ist mehr.“
Elisabeth Grill per E-Mail,
Erschienen am Di, 5.10.2021
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