In Österreich muss immer erst ein Skandal passieren, danach werden großspurig Veränderungen versprochen. Unser Ankündigungskanzler fordert wieder einmal eine Verschlankung und grundsätzliche Reformen der WKO. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. In 14 Tagen spricht kein Mensch mehr von diesem Desaster, und es wird weitergemacht wie bisher. Typisch österreichisch eben. Wer nach diesem Skandal an Veränderungen in der WKO glaubt, der glaubt auch, dass zu Weihnachten das Christkind die Geschenke bringt.
Herbert Platzer, Graz
Erschienen am So, 16.11.2025
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