Dutzende Verschüttete

100 Tote nach Erdrutsch in Goldmine in DR Kongo

Ausland
16.11.2025 17:30

In der Demokratischen Republik Kongo hat ein Erdrutsch in einer inoffiziellen Goldmine vermutlich mehr als 100 Menschen das Leben gekostet. Das Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag in der Mine Mulondo Lwalaba bei der Stadt Kolwezi in der Provinz Lualaba.

Ein Polizeibeamter bestätigte den Vorfall und erklärte, dass zahlreiche Arbeiter in einstürzenden Schächten verschüttet wurden. Rettungskräfte haben große Schwierigkeiten, weil die Mine illegal betrieben wurde und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen fehlen.

Behörden rechnen damit, dass die Zahl der Opfer weiter ansteigt. Unter ihnen sollen sich viele Binnenflüchtlinge befinden, die unter prekären Bedingungen arbeiten, um sich einen Lebensunterhalt zu verdienen.

Immer wieder kommt es in den Bergbauregionen des Landes zu Erdrutschen. Oft sind diese ausgelöst durch starke Regenfälle und begünstigt durch instabile, unregulierte Minen. Erst im Juni starben bei einem Erdrutsch in der Region Rubaya mehr als 200 Menschen.

Im rohstoffreichen Kongo herrschen seit Jahrzehnten Not, Hunger und Gewalt

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