Ein Bericht in der Samstag-„Krone“ zeigt beeindruckend die gegenwärtige globale Energiepolitik. Unter „Chinas langer Öko-Marsch“ lesen wir über den Umgang Chinas mit dem unumstrittenen Klimawandel. China produziert mittlerweile mehr als 60 Prozent der weltweiten Solarmodule und mehr als 80 Prozent der Batteriezellen. Beim Umstieg auf Elektromobilität ist China ohnedies schon lange führend. Gleichzeitig bleiben aber 1100 (!) Kohlekraftwerke in Betrieb und es werden sogar noch neue gebaut. Trotzdem verordnet sich China selbst ein Ziel von sieben bis zehn Prozent Reduktion von Treibhausgasen bis 2035 bei gleichzeitigem Ausbau von Wind- und Solarenergie. Der Weg zur Energiewende des global größten Emittenten ist somit stringent und auch für den Laien klar erkennbar. Man hat die Notwendigkeit einer Energiewende erkannt und wird sich schrittweise mit Hilfe fossiler Energieträger über einen Zeitraum mehrerer Jahrzehnte immer mehr in Richtung erneuerbare Energien weiterentwickeln. Ohne Panik und mit asiatischer Gelassenheit. Auf der anderen Seite haben wir die, die Moral gepachtet habende, EU. Nahezu von einem Tag auf den anderen durchschneidet man den eigenen Lebensnerv und trennt sich mit erhobenem Zeigefinger vom russischen Gas, die größte europäische Wirtschaftsmacht auch gleich vom Atomstrom und fährt so offenen Auges weiter in Richtung Abgrund. Um diesen Prozess zu verlangsamen, kauft Europa auch noch schädliches und überteuertes LNG-Gas vom „guten Onkel“ über dem großen Teich. Von grüner Ideologie getrieben, werden E-Autos, Windräder und PV-Anlagen aus China mit Milliardenbeträgen gefördert und die verantwortlichen Brüsseler Schreibtischtäter wundern sich über den Niedergang der europäischen Wirtschaft. Neue Abhängigkeiten entstehen und der einst mächtigste Kontinent unseres Planeten ist nur mehr Passagier im Weltgeschehen. Und dann gibt es da noch die USA, deren verhaltensauffälliger Präsident den Klimawandel einfach leugnet und mit seinem „Drill baby drill“ an die Geburt einer neuen industriellen Revolution mit fossilen Energieträgern glaubt. Drei Modelle und meine Frage an alle GrünInnen wäre: „Welcher Weg ist der richtige?“
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am So, 16.11.2025
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