Das freie Wort

Wie kleine Tiere große Projekte ausbremsen

Ist es wirklich so, dass uns Tiere ausbremsen? Oder ist es vielmehr so, dass sie uns daran erinnern, dass wir nicht alleine auf diesem Planeten sind? Es ist schwer zu glauben, aber es gibt nicht nur uns, wir beanspruchen jetzt schon viel zu viel Platz und beschweren uns darüber, dass es immer noch zu wenig ist. Wir reden davon, unseren Planeten „grüner“ zu machen, damit uns die Klimakrise nicht ganz so hart trifft, bauen aber im selben Atemzug weiter munter Straßen (oder andere Sinnlosigkeiten, z. B.: Leitspital Liezen), obwohl wir für eine klimafreundlichere Zukunft eigentlich weg vom Individualverkehr müssten. Ist es wirklich so schlimm, auch einmal an unsere Umwelt zu denken? Haben wir wirklich ein Recht darauf, alles nur für uns zu beanspruchen? Und wann ist es auch einmal genug? Des Weiteren kann ein versiegelter Boden kein Wasser mehr aufnehmen, was auch für uns katastrophal ist! Ich glaube nicht, dass unsere Mitgeschöpfe der große Störfaktor sind, wir sind es, mit unserem Tun und unserer Unersättlichkeit nach Boden, Energie usw.! Wir schaden uns selbst, wir schaden der Umwelt, blenden das aber gekonnt aus und machen weiter wie gehabt.

Petra Schweiger, Rottenmann

Erschienen am Mo, 4.10.2021

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