Frau Christine Kainz aus Kleinzettl versichert: „Einige Agrar-Hohlköpfe, von denen ich in der EU umgeben bin, haben von Botanik keine Ahnung – und von Mohn schon gar nicht. Denn aus unseren Sorten kann in tausend Jahren kein Opium gewonnen werden.“ Als ich diese Zeilen las, erinnerte ich mich sofort daran, dass während des Nationalsozialismus Mohn als Nahrungsmittel streng verboten war. Auch damals hatten Hohlköpfe das Sagen. Man konnte allerdings im Schleichhandel Mohn erstehen. Mir als Kind, das ich damals war, wurde eingetrichtert, nur ja niemandem zu sagen, dass wir „Wuzinudeln“ mit Mohn gegessen hatten. Nach dem Essen musste ich mir dann leider sofort die Zähne putzen, damit die Spuren der verbotenen Tat nicht mehr nachverfolgt werden konnten. Meine Eltern waren damals ziemlich leichtsinnig, denn wenn sie irgendjemand angezeigt hätte, hätten sie mit Gefängnisstrafen rechnen müssen. So viel dazu.
Elfriede Strachota, Wien
Erschienen am Fr, 25.6.2021
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