Dr. Tassilo Wallentin schreibt am Sonntag, dem 21. Februar, dass der WWF eine 22-Punkte-Ampel zum österreichischen Umweltschutz vorstellt. Davon stehen 18 Punkte auf Rot und 4 Punkte auf Gelb. Das ist aber nicht die Schuld dieser Bundesregierung. Alle unsere Verantwortlichen zusammen, ohne Frage der Parteifarbe, haben unentwegt dazu beigetragen, unsere Natur zu zerstören. Die EU-Umweltagentur hatte vor Kurzem erst Österreich auf den vorletzten Platz von 28 Staaten gesetzt. Naturschutz ist bei uns seit je her nur ein Thema für schöne Sonntagsreden. Am ärgsten ist unsere Umwelt unter Wasser geschädigt. Und wer weiß das? Außer einer Handvoll Fachleuten niemand. 122 große Organisationen haben mit uns dem Landwirtschafts- und dem Klimaministerium eine Resolution überreicht. Über 60 führende Wissenschafter haben gleichzeitig eine Umkehr der bisherigen Energiepolitik gefordert. Und was gelangte davon in die Öffentlichkeit? Was haben Frau und Herr Österreicher darüber erfahren? Nichts. Alles läuft weiter wie gehabt. Mehr E-Autos mit verheerenden Umwelt-Schäden bei der Gewinnung der Rohstoffe für die Akkus. Und Lastenfahrräder. Wenn man alle Details anführen wollte, würde das viele Seiten füllen. Alles ist darauf ausgerichtet, den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Alles zielt darauf hin: nur keine wirklichen Veränderungen des Systems der bisherigen Energiegewinnung. Muss alles in der Hand der Energielobby bleiben. Und das hat nichts mit der derzeitigen Bundesregierung zu tun. Das ist ein eingefahrenes System.
Helmut Belanyecz, Österr. Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz, Wien
Erschienen am Mo, 22.2.2021
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