Als regelmäßiger Beobachter der Politik ist man einiges gewöhnt, wenn man sich auch nicht daran gewöhnen will. Der Freispruch Donald Trumps im sogenannten Impeachment-Verfahren war alles andere als eine Sensation. Nicht weil Trump tatsächlich eine weiße Weste hätte, sondern weil die dafür notwendige Mehrheit im Senat nie in Sichtweite war. Weil den Republikanern der Wille fehlte, Fakten und Tatsachen nicht zu verdrängen. Für Trumps Anhänger war das Ganze sowieso eine eindeutige Hetzjagd. Die feiern ihn jetzt weiterhin wie einen Heiligen. Es läuft eindeutig für Donald Trump. Die amerikanische Wirtschaft erlebt gerade so was wie einen zweiten Frühling. Das Impeachment gegen ihn war erfolglos. Und dann legten ihm die Demokraten auch noch einen Elfer in Form des Wahldesasters bei den Vorwahlen in Iowa vor die Füße. Mit so vielen guten Schlagzeilen auf einmal hätte vermutlich nicht einmal Trump selbst gerechnet. Dass Trump sich auch im Rahmen seiner Rede an die Nation über den grünen Klee lobte und als eine Art Messias inszenierte, war nicht anders zu erwarten. Eigentlich könnte sich der amtierende US-Präsident mit Blick Richtung Wahlen fast schon zufrieden lächelnd zurücklehnen. Zur jetzt offiziell weißen Weste muss er eigentlich nur noch voller Stolz mantraartig die guten Wirtschaftsdaten erwähnen und auf ein international bekanntes, höchst fragwürdiges politisches Stilmittel zurückgreifen: in die Opferrolle schlüpfen. Geübt hat er sie ja schon öfter. Bei seinen Anhängern funktioniert sie garantiert. Das Rennen um die Präsidentschaft ist Stand jetzt schon gelaufen. Wir können uns vermutlich schon mal auf eine zweite Amtszeit von Donald Trump einstellen. Auch weil seine Konkurrenz ihr Glück mit eindeutig zu farblosen Kandidaten versucht. Ein Hauch von Spannung könnte nur noch dann aufkommen, wenn der Gegenkandidat Michael Bloomberg heißt. Das wäre dann ein Duell zweier Multimilliardäre mit ziemlich gleichen Chancen.
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