In wirtschaftlich unsicheren Zeiten greifen Anleger gerne zu Bundesanleihen. Auch die neu begebenen österreichischen Anleihen erfreuen sich daher starker Nachfrage.
Die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) ist am Mittwoch mit ihrer ersten Anleihen-Syndizierung des Jahres am Markt aufgetreten. Begeben wurde eine neue 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 5,5 Mrd. Euro. Weiters wurde eine grüne Anleihe mit Laufzeit bis 2049 um 1,25 Mrd. Euro aufgestockt. Die Nachfrage war enorm, das Orderbuch stand am Ende insgesamt bei 116 Milliarden Euro.
Rekord-Nachfrage
„Das ist mit Abstand das größte Orderbuch in der Geschichte der Republik“, sagte OeBFA-Geschäftsführer Markus Stix am Mittwoch. Bei der 10-jährigen Anleihe wurden von den Investoren 71 Milliarden Euro angeboten, das entspricht einer Überzeichnung um das 18,6-fache. Die grüne Anleihe hatte mit einem Orderbuch von 45 Mrd. Euro eine 36-fache Überzeichnung. Das 10-jährige Papier erzielte bei der Transaktion eine Emissionsrendite von 3,214 Prozent, bei der grünen Anleihe lag die Rendite bei 3,797 Prozent.
Stix freute sich nicht nur über den großen Zulauf, sondern auch über die Qualität des Orderbuchs und die Zahl der Einzelorders, die überdurchschnittlich hoch gewesen sei. Die Nachfrage sei differenziert und weit gestreut – von Notenbanken über klassische Assetmanager, Versicherer, Pensionskassen und kleineren Sparkassen sei im Investorenmix alles dabei. „Das zeigt, dass Österreich in der Breite wirklich sehr nachgefragt ist“, so Stix. Die heutige Transaktion war die erste von drei geplanten Syndizierungen für das heurige Jahr.
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