Die neue Koalitionsregierung und deren Programm steht und wird demnächst angelobt werden. Die Ministerien wurden analog zum Wahlergebnis aufgeteilt, die zukünftigen Minister sind jung, und der Anteil an Frauen in den Ressorts ist groß. Die Grünen erhielten eines der wichtigsten Resorts und zwar das Umweltministerium. Dieses wird künftig von Leonore Gewessler, 42 Jahre alt, geleitet werden. Gewessler – bisher nur Insidern bekannt – kommt aus dem Bereich der Ökobewegungen. Damit übernimmt sie eines der wichtigsten Ressorts, und auf die Grünen kommt in der kommenden Legislaturperiode eine große Herausforderung zu. Das kleine Österreich muss Vorbild werden, was den Klimaschutz angeht. Große Staaten wie USA und Brasilien verleugnen den Klimawandel hartnäckig, weil es ihnen wirtschaftlich einfach nicht in den Kram passt. Ihre Devise lautet, jetzt und heute aus der Wirtschaft so viel Profit als möglich herauszuholen, auf die kommenden Generationen wird dabei nicht Bedacht genommen. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass die Präsidenten dieser großen Staaten selbst bereits im Pensionsalter sind, Präsident Trump ist 73, Präsident Bolsonaro ist 65 Jahre alt. Die drei Hauptbewerber um die nächste Präsidentschaft der USA Biden, Sanders und Warren sind allesamt auch schon in fortgeschrittenem Alter und werden die verheerenden Folgen des Klimawandels nicht mehr so miterleben. Aber sie brauchen nur nach Australien zu schauen, wo es bereits seit drei Monaten brennt und der Sommer noch lange nicht vorbei und kein nachhaltiger Regen in Sicht ist. Das müsste ihnen zu denken geben. Es ist zu hoffen, dass die Grünen mit ihren zukünftigen Vorhaben für nachhaltigen Klimaschutz vom Koalitionspartner ÖVP nicht im Regen stehen gelassen werden und gut zusammengearbeitet wird.
Elisabeth Grill, per E-Mail
Erschienen am So, 5.1.2020
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