Rapid wird nach den Ausfällen von Claudy M‘Buyi und Louis Schaub noch einmal am Transfermarkt aktiv. Ein Angreifer soll her! „Wir sondieren den Markt, werden im Sturm reagieren“, bestätigt Sportchef Markus Katzer.
„Fußball ist wie das Leben, es gibt gute und schlechte Tage. Aber der Trainer hat neue Ideen, das verändert viel. Ich werde zu deutlich mehr Chancen kommen“, sprach aus Claudy Mbuyi beim Camp in Benidorm im Interview mit der „Krone“ der Tatendrang.
Es sollte sich 2026 mehr als nur seine neue (Kurzhaar-)Frisur ändern. Den Schritt aus Frankreich nach Österreich hatte der 26-Jährige, obwohl er St. Pölten auf Google suchen musste, sogar als „beste Entscheidung meines Lebens“ bezeichnet: „Ich genieße jeden Tag, es gibt keine schlechten Momente, nur Herausforderungen.“
Doch sein Optimismus wird auf eine harte Probe gestellt: Mbuyi zog sich beim 0:2-Test gegen Györ nämlich eine schwere Meniskusverletzung zu, muss am Knie operiert werden. Er fällt monatelang aus.
Katzer reagiert
Für Neo-Trainer Johannes Hoff Thorup ein Schock. Sein Offensivspiel wäre prädestiniert für Mbyui gewesen. Jetzt muss Rapid am Transfermarkt für die vorderste Front aktiv werden. Denn auch Nikolaus Wurmbrand und Nosa Dahl werden beim brisanten Start im Cup-Viertelfinale in Ried und dann im Top-6-Kampf in der Liga noch fehlen. „Wir sondieren den Markt, werden im Sturm reagieren“, bestätigt Sportchef Markus Katzer. Der noch die „Kaufverpflichtung“ bei Janis Antiste aus dem Leihvertrag mit Sassuolo wegverhandeln muss – sonst ist dessen Verbleib ebenfalls nicht gesichert. Der Sturm droht auch personell zu einem Lüfterl zu verkommen
Aber Mbuyi war am Mittwoch nicht die einzige Hiobsbotschaft aus Hütteldorf: Louis Schaub muss ebenfalls unter das Messer, zog sich im Training eine Seitenbandverletzung im Knie zu – auch der Routinier fällt lange aus. Umso mehr muss für Rapid jetzt Mbuyis Motto gelten, er ist überzeugt: „Wenn man immer alles gibt, zahlt es dir der Fußball irgendwann zurück.“
Sein Optimismus bleibt!
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