Erneut wurden in Tirol zwei schwere Betrugsfälle mit erheblichen finanziellen Schäden bekannt. In beiden Fällen gelang es bislang unbekannten Tätern, ihre Opfer durch professionelles und täuschend echtes Auftreten zu Überweisungen hoher Geldbeträge zu verleiten.
Im Dezember 2025 nahmen Kriminelle einen Betrieb in Hopfgarten im Brixental (Bezirk Kitzbühel) ins Visier und fälschten die E-Mail-Adresse des tatsächlichen Buchhalters. In der Folge wurde ein zeichnungsberechtigter Mitarbeiter zu mehreren Überweisungen aufgefordert. Dieser transferierte insgesamt rund 50.000 Euro auf verschiedene Konten in England. Nun flog der dreiste Betrug auf.
Hohe Gewinne versprochen
Ein weiterer Betrugsfall ereignete sich im Zeitraum von November 2025 bis Jänner 2026. Dabei wurde ein 79-jähriger Innsbrucker durch das Versprechen hoher Gewinne zur Überweisung mehrerer Geldbeträge verleitet. Die Zahlungen gingen auf verschiedene europäische Konten, auch hier entstand ein Schaden in mittlerer fünfstelliger Höhe.
Polizei rät zur Vorsicht
Die Polizei warnt eindringlich vor derartigen Betrugsmaschen und rät, Zahlungsaufforderungen – insbesondere per E-Mail oder Telefon – sorgfältig zu überprüfen und im Zweifelsfall Rücksprache mit der eigenen Bank oder der Exekutive zu halten.
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