Wie schnell und toll das digitale Zeitalter werden wird, sagt uns die Politik. Was „Alexa“ & Co mit uns machen, sagt uns die Wissenschaft. Nämlich „bequem“. Ein alter Spruch lautet: „Wer rastet, der rostet“. Ob das jetzt ein Muskel in unserem Körper ist, oder unser Gehirn, Trägheit ist Gewöhnungssache. Nach einer Krankheit muss man wieder viel Energie investieren, um zu Kräften zu kommen und die Defizite aufzuholen. Manchmal braucht man auch gezielte Unterstützung und vor allem Motivation für das Training. In meiner früheren Hausbank sagte mir die Angestellte, dass ich meine Überweisungen vom Automaten im Foyer tätigen soll, und ich meinte, sie würde sich dadurch selbst „wegrationalisieren“ – so war es dann auch. Inzwischen machen viele Menschen von zu Hause aus ihre Bankgeschäfte – ganz „bequem“ zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wie sehr wir uns aber von der Technik abhängig machen, bedenken wir nicht oder merken es erst, wenn ein Bankomat oder eine Zahlfunktion nicht möglich ist und man froh sein muss, noch etwas Bargeld eingesteckt zu haben. Die möglichen negativen Folgen dieser digitalen Entwicklung werden ausgeblendet und ignoriert. Bequemlichkeit und Ignoranz waren noch nie gut für den Menschen und auch nicht gesund. Vielleicht sollte man die Warnungen der Wissenschaft ernst nehmen?
Inge Schranz, per E-Mail
Erschienen am Fr, 27.12.2019
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