Der neue Mann auf der violetten Kommandobrücke soll in die Kaderplanung für die neue Saison eingebunden werden. "Es gibt schon einige Kandidaten auf meiner Liste. Es kann auch ein Ausländer sein. Ich glaube, auf gutem Weg zu sein", so Parits, der sich nicht zu einem Schnellschuss verleiten lässt, sondern in Ruhe und ohne Zeitdruck sondiert und Gespräche führt. Für ihn hat die Trainersuche Priorität vor den Vertragsgesprächen mit den Spielern.
Zu angeblichen Zukunftssorgen und Verunsicherungen der Spieler meinte Manager Markus Kraetschmer: "Wir sind uns der Situation bewusst. Wenn ein Spieler aber nicht warten kann oder will, soll er woanders unterschreiben." Und Parits fügte hinzu: "Jeder spielt für sich, um den Erfolg, Prämien und einen Sonderbonus für das Erreichen des UEFA-Cups." Aber derzeit sei das Verhältnis zwischen Geben und Nehmen verschoben.
Vom internationalen Geschäft trennen die Austria derzeit als Tabellenfünfter vier Punkte. Am Ende der Saison ist der Dritte der Meisterschaft im UEFA-Cup, der Vierte im UI-Cup. Nach vier Runden ohne Sieg und nur einem erzielten Tor in vier Spielen hofft Parits, dass Constantini in den restlichen sechs Partien die Blockaden löst. Der Generalmanager dankte am Freitag Zellhofer nochmals für die gute Arbeit (Cupsieg, Herbstmeister, UEFA-Cup-Teilnahme).
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