Die Salzburger gingen zwar programmgemäß in Führung, die Gäste aus Laibach sorgten im Mittelabschnitt mit zwei Toren aber für die zwischenzeitliche Wende. Remi Royer gelang elf Minuten vor Spielende der verdiente Ausgleich. Nach torloser Verlängerung erwies sich Kevin Mitchell im Penaltyschießen, wie schon beim bisher einzigen Saisonsieg der Laibacher gegen Salzburg im Oktober, als Matchwinner.
Viele Strafen im Mitteldrittel
Die Anfangsphase war von vielen Strafen und einem leichten Chancenübergewicht der Heimischen geprägt. Der kuriose Führungstreffer der Salzburger in der 6. Minute war glücklich, aber verdient. Craig Johnson schoss in einem der zahlreichen Überzahlspiele Laibach-Verteidiger Mitchell an, von dessen Schlittschuh der Puck den Weg ins Tor fand. Auch zu Beginn des Mitteldrittels, in dem die Slowenen mit zwei Treffern die Wende schafften, gab es Strafen zuhauf.
Ausgerechnet in der besten Phase der Salzburger Mitte des zweiten Abschnitts fiel der Ausgleich. Intranuovo (31.) wurde bei einem schnellen Gegenzug von Vnuk ideal bedient und ließ Divis mit einem cleveren Schlenzer keine Chance. Vom Gegentreffer nur kurz geschockt, erhöhten die Bullen bald wieder die Schlagzahl und kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten. Der nächste Treffer gelang aber wieder den Gästen. Yarema besorgte zwei Minuten vor Drittelende im Powerplay nach Zuspiel von Intranuovo aus kurzer Distanz das 2:1.
Knapper Erfolg nach Penaltyschießen
Die Salzburger drängten im Schlussdrittel vehement auf den Ausgleich und wurden schließlich nach neun Minuten belohnt. Remi Royer nutzte einen Abpraller von Laibach-Goalie Westlund und schoss aus zwei Metern ein. In der Folge war den Laibachern die Müdigkeit der am Sonntag zu Ende gegangenen Halbfinalserie gegen Linz anzumerken, die Slowenen retteten sich aber in die Verlängerung, in der trotz drückender Überlegenheit der Heimmannschaft kein weiterer Treffer fiel. In der zweiten Serie des Shootouts vergaben zuerst Kalt, Elik und Pewal ehe Mitchell die mitgereisten slowenischen Fans jubeln ließ.
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